Datum30.06.2026 11:53
Quellewww.zeit.de
TLDREin Polizeieinsatz wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage in einem Zug legte den Bahnverkehr in Münster vorübergehend lahm. Die Bundespolizei wurde alarmiert, da eine Person mit einer Sprengvorrichtung gesichtet worden sein soll. Nach Durchsuchung des Zuges am Hauptbahnhof Münster konnten keine Hinweise auf eine Gefahr gefunden werden. Es wird vermutet, dass die Bedrohungslage nicht real war. Der Bahnhof wurde zwischenzeitlich gesperrt, was zu erheblichen Verspätungen führte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „Vermeintliche Bedrohungslage legt Züge in Münster lahm“. Ein Polizeieinsatz wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage in einem Zug hat den Bahnverkehr rund um Münster zeitweise lahmgelegt. Letztlich habe die Polizei aber keine Hinweise gefunden, dass in dem Zug aus Essen tatsächlich eine Gefahr bestanden habe, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Einsatzkräfte seien alarmiert worden, weil in dem Zug eine Person mit einer Sprengvorrichtung gesehen worden sei. Der Zug wurde zum Hauptbahnhof Münster geleitet und dort durchsucht. Allerdings sei keine Person gefunden worden, auf die die Beschreibung gepasst hätte. "Vermutlich hat es diese Bedrohungslage nicht gegeben", sagte der Polizeisprecher. Weitere Hintergründe seien noch unklar. Der Hauptbahnhof Münster wurde für den Einsatz vorübergehend gesperrt. Mehr als zehn Linien im Regionalverkehr sowie mehrere Fernzüge waren betroffen. Nachdem die Polizei Entwarnung gegeben hatte, konnten Züge den Bahnhof wieder anfahren. Allerdings gab es noch hohe Verspätungen, teilte die Bahn mit. © dpa-infocom, dpa:260630-930-308923/1