Feuer wütet im Keller: Kellerbrand: 15 Bewohner in Krankenhaus

Datum24.11.2025 20:57

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Münster mussten 15 Bewohner, darunter drei Kinder, wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein Großteil des Gebäudes ist unbewohnbar, da Rauch eingedrungen ist. Feuerwehrleute retteten mehrere Personen von Balkonen und führten eine intensive Suche durch, ohne dass eine vermisste Person gefunden wurde. Der Brand, der aus ungeklärter Ursache ausbrach, zerstörte Möbel und Holzverschläge im Keller. Die Stadt bietet eine Ausweichunterkunft an, die Wohnungen sind ohne Strom und Heizung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuer wütet im Keller“. Lesen Sie jetzt „Kellerbrand: 15 Bewohner in Krankenhaus“. Nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Münster sind 15 Bewohner mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gefahren worden. Darunter seien drei Kinder, teilte die Feuerwehr mit. Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hätten sich einige Bewohner selbst durch das Treppenhaus gerettet. Allerdings hatte sich Rauch im Gebäude ausgebreitet, das nun größtenteils nicht mehr bewohnbar ist.  Beim Eintreffen der Feuerwehr standen mehrere Bewohner auf ihrem Balkon. Über zwei Drehleitern brachten Feuerwehrleute acht Menschen in Sicherheit. Weitere sieben Personen wurden den Angaben zufolge unter Atemschutz in Sicherheit nach draußen gebracht.  Der Verdacht, dass sich im Keller noch eine Person befinden könnte, habe sich bei der aufwendigen Suche nicht bestätigt. Der Keller habe aus ungeklärter Ursache in Vollbrand gestanden. Ob Holzverschläge oder Möbel - alles habe gebrannt.  Wegen der Schäden im Keller könne ein Großteil der Bewohner zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Die Wohnungen seien im Moment ohne Strom und Heizung. Die Stadt habe eine Ausweichunterkunft angeboten.  In dem sechsgeschossigen Gebäude sind den Angaben zufolge 80 Personen gemeldet. In einem Bus seien während des Löscheinsatzes etwa 50 Personen von Hilfsorganisationen betreut worden. © dpa-infocom, dpa:251124-930-336097/1