Datum30.06.2026 08:50
Quellewww.zeit.de
TLDRNachdem ein Polizist bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien in Göttingen angeschossen wurde, gab es neue Durchsuchungen in Rhumspringe und Hannover. Spezialeinsatzkommandos durchsuchten Wohnhäuser, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen. Ein 16-Jähriger, der den Polizisten lebensbedrohlich verletzt haben soll, stellte sich bereits und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizist verletzt“. Lesen Sie jetzt „Neue Durchsuchungen nach Schüssen in Göttingen“. Nach einer Auseinandersetzung in Göttingen, bei der ein Polizist angeschossen worden ist, sind Spezialeinsatzkommandos zu neuen Durchsuchungen ausgerückt. Die Ermittler hätten am frühen Morgen Wohnhäuser in Rhumspringe im Landkreis Göttingen sowie in Hannover durchsucht, teilte die Polizei mit. Die Bewohner sollen an der Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien vor etwa zwei Wochen beteiligt gewesen sein. Schon am Freitag hatten Beamte ein Wohnhaus in Göttingen durchsucht. Am Rand der Göttinger Innenstadt war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Großfamilien gekommen. Dabei soll ein 16-Jähriger mit einer Pistole geschossen und so einen 26 Jahre alten Polizisten lebensbedrohlich verletzt haben. Der Polizist schwebt inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Der 16-Jährige stellte sich einige Tage später und sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die genauen Tathintergründe sind weiter unklar. Den Angaben nach drangen Spezialeinsatzkommandos mit besonderen Einsatzmitteln in die Gebäude ein. Dabei kam es zu lauten Knallgeräuschen, die von der Nachbarschaft "vermutlich wahrgenommen wurden", wie die Polizei mitteilte. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand nach Polizeiangaben nicht, Verletzte gab es auch nicht. Die Auswertung der Funde dauert an. Der Bewohner des Hauses in Hannover wurde zur Dienststelle mitgenommen und später entlassen. © dpa-infocom, dpa:260630-930-307853/1