Datum30.06.2026 08:23
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Montag erlebte Sachsen den blitzreichsten Tag seit 2023 mit 1.553 registrierten Blitzeinschlägen. Dies übertraf den bisherigen Spitzenwert dieses Jahres um ein Vielfaches. Die Gewitter brachten auch Sturmböen mit sich, führten in Dresden zu 28 wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume, vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gewitter nach der Hitze“. Lesen Sie jetzt „Blitzreichster Tag seit 2023 in Sachsen“. Der Montag war in Sachsen der blitzreichste Tag seit 2023. Der Blitz-Informationsdienst Aldis/Blids zählte nach eigenen Angaben 1.553 Einschläge. Das ist fast das Dreifache des bisher blitzreichsten Tages des Jahres gewesen: Am 21. Juni waren 537 Blitze gezählt worden. Am Montag waren kräftige Gewitter mit Sturmböen über das Land gezogen. In Thüringen waren es der Statistik zufolge 151 Blitze, in Sachsen-Anhalt 99. Beides sind keine besonders hohen Werte. Blitzzahlen können sich je nach Methode unterscheiden. Aldis/Blids zählt nur Wolke-Erde-Blitze und dabei sogenannte Flashes – wenn der Blitz flackert, wird dies dabei nur als ein Blitz gezählt. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden rückte die Feuerwehr zu 28 wetterbedingten Einsätzen im Stadtgebiet aus. Sie habe vor allem umgestürzte Bäume und herabgestürzte Äste beseitigt, teilte die Feuerwehr am Dienstagmorgen mit. Dazu habe es vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gegeben. An mehreren Einsatzstellen sei ein Eingreifen aber nicht mehr erforderlich gewesen, da sich das Wasser bereits zurückgezogen hatte. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. © dpa-infocom, dpa:260630-930-307753/1