Datum30.06.2026 07:56
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Stadt Wilhelmshaven warnt dringend vor Fundmunition, insbesondere vor scharfen Blindgängern, die lebensgefährliche Unfälle verursachen können. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, wenn sie mit gefundenen Geschossen experimentieren. Bereits leichte Stöße können nicht detonnierte Munition zur Explosion bringen. Finder sollen umgehend die Polizei verständigen und keinesfalls versuchen, die Munition selbst zu entfernen oder damit zu spielen. Eltern werden ermahnt, ihre Kinder eindringlich über die Gefahren aufzuklären.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefährlich“. Lesen Sie jetzt „Warum Kinder sich von Fundmunition fernhalten sollten“. Die Stadt Wilhelmshaven warnt vor gefundener Munition, vor allem vor scharfen Blindgängern. Bundesweit komme es immer wieder zu Unfällen beim Experimentieren mit Fundmunition, vor allem Kinder und Jugendliche seien betroffen, teilte die Stadt mit. Wer einen Blindgänger finde, also ein nicht detoniertes Geschoss, könne nicht erkennen, warum dieses nicht detoniert sei. Auch eine nicht abgeschossene Patrone oder Granate könne schon bei leichtem Anstoß detonieren. Die Stadt Wilhelmshaven mahnte, sofort die Polizei zu informieren, wenn entsprechende Munition gefunden werde. Auf gar keinen Fall solle die Munition vom Finder selbst beseitigt oder damit experimentiert werden. Eltern sollten ihre Kinder eindringlich auf die Gefahren hinweisen. © dpa-infocom, dpa:260630-930-307649/1