Datum29.06.2026 21:25
Quellewww.zeit.de
TLDRBundesaußenminister Wadephul bekräftigte nach seinem Treffen mit US-Amtskollege Rubio die deutsche Partnerschaft mit den USA. Angesichts globaler Krisen sei die transatlantische Zusammenarbeit unverzichtbar. Er räumte Irritationen im Verhältnis ein, betonte aber die Notwendigkeit gemeinsamer Antworten auf Herausforderungen. Wadephul kündigte an, für diese Partnerschaft kämpfen zu wollen und blickte auf den bevorstehenden Nato-Gipfel in Ankara.
InhaltAußenminister Wadephul hat sich nach dem Treffen mit seinem US-Amtskollegen zur transatlantischen Partnerschaft bekannt. Trotz Irritationen will er für diese kämpfen. Angesichts weltweiter Krisen bekräftigt Bundesaußenminister Johann Wadephul die transatlantische Partnerschaft zwischen Deutschland und den USA. Diese Krisen "gefährden die Stabilität der Weltwirtschaft und sie drohen einen Keil selbst zwischen enge Partner zu treiben", sagte der CDU-Minister nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio in Washington. Dagegen arbeite man entschlossen an. Die Partnerschaft mit den USA sei "gerade in Zeiten tiefgreifender Umbrüche unverzichtbar." Mit Blick auf dem Nato-Gipfel in der kommenden Woche sprach Wadephul auch Irritationen im transatlantischen Verhältnis an. Manche Dinge sehe man unterschiedlich, gerade deshalb käme es darauf an, gemeinsame Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu finden, sagte der Außenminister: "In mir finden Sie jemanden, der für diese Partnerschaft kämpft". Die Bemühungen der USA, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln, sind wegen des Iran-Kriegs stagniert. Es wird mit Spannung darauf geblickt, ob sich US-Präsident bei dem Nato-Treffen in Ankara in der Türkei hinter das Bündnis stellt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.