Datum29.06.2026 19:50
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem Angriff in Stade wurden sechs Menschen getötet. Die Polizei vermutet einen Sorgerechtsstreit als Motiv. Der 45-jährige, in Deutschland geborene Tatverdächtige soll einen Termin bezüglich des Sorgerechts für seine drei Monate alte Tochter gehabt haben. Die Mutter und das Kind, die in der Einrichtung untergebracht waren, blieben unverletzt. Über den Täter gab es frühere polizeiliche Erkenntnisse, er wurde jedoch nicht als "extrem gewalttätig" eingestuft. Die Herkunft der Tatwaffe und ob der Täter eine Waffenbesitzkarte hatte, ist unklar.
InhaltSechs Menschen wurde bei einem Angriff im niedersächsischen Stade getötet. Nun nennen die Ermittler weiter Details: Demnach habe der 45-jährige Tatverdächtige heute einen Sorgerechtstermin für seine drei Monate alte Tochter gehabt. Nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade spricht die Polizei von einem Sorgerechtsstreit als mutmaßlichem Tathintergrund. Beim Täter handele es sich um einen 45-Jährigen, der in Deutschland geboren sei. Es gebe über ihn frühere polizeiliche Erkenntnisse. Er sei bislang allerdings "nicht als absolut gewalttätig" aufgefallen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bat die Präsidentin der Polizeidirektion Lüneburg, Kathrin Schuol, um Rücksicht auf die Angehörigen der sechs Todesopfer. Woher die Tatwaffe komme, sei bislang unbekannt. Der Täter habe keine Erlaubnis zum Führen einer Waffe besessen. Nach bisherigem Erkenntnisstand hatte der mutmaßliche Täter für heute einen Termin, bei dem es um das Sorgerecht für seine drei Monate Tochter gehen sollte. Mutter und Kind seien in der Jugendhilfeeinrichtung untergebracht gewesen, beide aber unverletzt. In Kürze mehr bei SPIEGEL.de