Datum29.06.2026 18:48
Quellewww.zeit.de
TLDRNiedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) warnt vor voreiligen Schlüssen nach einer tödlichen Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade, bei der sechs Menschen starben und mehrere verletzt wurden. Er betont, dass nun Trauer, Anteilnahme und sachliche Ermittlungsarbeit im Vordergrund stehen sollten, anstatt Spekulationen und Verunsicherung zu schüren. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gewalttat in Stade“. Lesen Sie jetzt „Ministerpräsident Lies: Keine voreiligen Schlüsse ziehen“. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat nach den tödlichen Schüssen in Stade vor "voreiligen Schlüssen" gewarnt. Es sei "jetzt die Zeit für Trauer, Anteilnahme und sachliche Ermittlungsarbeit und nicht für Spekulationen und Verunsicherung", sagte Lies einer Mitteilung der Staatskanzlei zufolge. In Stade waren nach Angaben der Polizei bei Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung fünf Erwachsene getötet worden - eine weitere Person starb später im Krankenhaus. Mehrere Menschen wurden zudem zum Teil schwer verletzt. Die Hintergründe des Verbrechens waren zunächst unklar. "Die Vorkommnisse in Stade sind erschütternd und machen die gesamte Landesregierung tief betroffen", hieß es weiter. Er bitte alle darum, "jetzt keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und den Ermittlungen den nötigen Raum zu geben", sagte Lies. © dpa-infocom, dpa:260629-930-305944/1