Datum29.06.2026 18:49
Quellewww.zeit.de
TLDRZum Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am kommenden Wochenende erheblichen Reiseverkehr und Staus. Besonders die Autobahnen A2, A9 und A38 sind betroffen, darunter auch Routen in Richtung Süden und zu Küstenregionen. Zusätzliche Verzögerungen drohen durch zahlreiche Baustellen. Reisenden wird empfohlen, außerhalb der Spitzenzeiten zu fahren und sich vorab über die Verkehrslage zu informieren sowie die Fahrzeugausrüstung zu prüfen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Reiseverkehr“. Lesen Sie jetzt „Ferienstart bringt Staugefahr auf A2, A9 und A38“. Zum Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt rechnet der ADAC am kommenden Wochenende mit deutlich mehr Verkehr und längeren Staus auf den Autobahnen. Gleichzeitig starten auch Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein in die Ferien, während bereits Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterwegs sind. Nach Einschätzung des Automobilclubs wird das Verkehrsaufkommen bereits am Freitagnachmittag spürbar zunehmen. Besonders stark belastet dürften die Routen in Richtung Süden sowie die Verbindungen zur Nord- und Ostsee sein. Bei gutem Wetter erwartet der ADAC am Samstagvormittag zusätzlich starken Ausflugsverkehr in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küstenregionen und Seen. Der Rückreiseverkehr aus Naherholungsgebieten dürfte vor allem an den Abenden von Samstag und Sonntag für Behinderungen sorgen. In Sachsen-Anhalt gelten die A2 zwischen Magdeburg und Oberhausen in Nordrhein-Westfalen, die A9 zwischen Berlin und München sowie die A38 zwischen Halle und Göttingen in Niedersachsen als besonders staugefährdet, hieß es. Zusätzliche Verzögerungen drohten durch zahlreiche Baustellen. Betroffen sind unter anderem die A2 zwischen Eilsleben und Bornstedt, die A36 bei Wernigerode sowie die A38 zwischen Bad Lauchstädt und Leuna. Auf der A143 bei Halle bestehen bis Anfang Juli weitere Einschränkungen durch Bauarbeiten. Der ADAC empfiehlt Reisenden, möglichst außerhalb der Hauptreisezeiten zu starten und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Zudem sollten Sicherheitsausrüstung und Reifendruck überprüft werden. Gerade bei hohen Temperaturen könne ein zu niedriger Reifendruck das Risiko von Reifenschäden erhöhen. © dpa-infocom, dpa:260629-930-305964/1