Datum24.11.2025 19:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDas US-Verteidigungsministerium droht dem demokratischen Senator Mark Kelly mit Rückruf in den aktiven Dienst und strafrechtlicher Verfolgung aufgrund schwerwiegender Vorwürfe gegen sein Fehlverhalten. Kelly hatte US-Präsident Donald Trump widersprochen, indem er Soldaten aufforderte, illegale Befehle zu verweigern. Trump kritisierte dies als aufrührerisch und warnte, dass solche Taten streng bestraft werden könnten. Das Ministerium betonte, dass Soldaten rechtmäßige Befehle befolgen müssen, unabhängig von ihrer persönlichen Meinung.
InhaltEr könne zum aktiven Dienst zurückgerufen und dann angeklagt werden: Die US-Regierung hat dem Demokraten Mark Kelly gedroht. Er hatte dem US-Präsidenten widersprochen. Das US-Verteidigungsministerium hat dem demokratischen Senator Mark Kelly mit einem Rückruf in den aktiven Dienst und Strafverfolgung gedroht. Der pensionierte Marinekapitän könne wieder berufen werden, um ihn strafrechtlich zu verfolgen, teilte das Ministerium mit. Man habe "schwerwiegende Vorwürfe wegen Fehlverhaltens" gegen Kelly erhalten. Mit welcher Klage er rechnen müsse, teilte das Ministerium nicht mit. US-Präsident Donald Trump hatte Kelly und anderen demokratischen Abgeordneten vergangene Woche aufrührerisches Verhalten vorgeworfen. Sie hatten US-Soldaten dazu aufgefordert, illegale Befehle zu verweigern. Trump schrieb, dass dieses Verbrechen mit dem Tod bestraft werden könne. "Alle Soldaten werden daran erinnert, dass sie gemäß dem UCMJ (Uniform Code of Military Justice) gesetzlich verpflichtet sind, rechtmäßige Befehle zu befolgen, und dass Befehle als rechtmäßig gelten", teilte das Kriegsministerium mit. Die persönliche Weltanschauung eines Soldaten rechtfertige oder entschuldige nicht die Nichtbefolgung eines ansonsten rechtmäßigen Befehls. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.