Datum29.06.2026 17:30
Quellewww.zeit.de
TLDRAm bayerischen Arbeitsmarkt wird für Juni wenig Veränderung erwartet, die Arbeitslosenquote dürfte bei etwa 4,0 Prozent verharren. Saisonal könnte die Zahl der Arbeitslosen leicht sinken. Ein anhaltender Fachkräftemangel, bedingt durch Renteneintritte geburtenstarker Jahrgänge, stellt eine Herausforderung dar. Die Bundesagentur für Arbeit setzt verstärkt auf Weiterbildung, um diesem Mangel entgegenzuwirken.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitsmarkt“. Lesen Sie jetzt „Wenig Bewegung am Arbeitsmarkt erwartet“. Die Entwicklung am bayerischen Arbeitsmarkt für den Monat Juni verspricht nach Auffassung von Experten wenig Bewegung. Die Arbeitslosenquote, die im Mai bei 4,0 Prozent lag, dürfte sich kaum verändert haben, wenn die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag ihre Juni-Statistik vorlegt. Saisonal bedingt könnte sich die Zahl der Arbeitslosen allerdings zum Ende der Frühjahrsbelebung leicht verringert haben. Im Mai waren im Freistaat 313.557 Menschen arbeitslos gemeldet. Allerdings: Auch die Beschäftigung wird geringer. Aus den einst geburtenstarken Jahrgängen gehen immer mehr Menschen in Rente. Die Regionaldirektion versucht, mit verstärkter Weiterbildung entgegenzuwirken. Auf diese Weise soll der Fachkräftemangel abgemildert werden. © dpa-infocom, dpa:260629-930-305518/1