Datum29.06.2026 16:36
Quellewww.zeit.de
TLDRDas höchste US-Gericht hat entschieden, dass Fed-Vorständin Lisa Cook vorerst im Amt bleiben kann. Ein von der Trump-Regierung gestellter Antrag wurde abgewiesen. Trump hatte Cooks sofortige Entlassung angeordnet, da er falsche Angaben in Hypothekenverträgen vermutete. Cook bestreitet die Vorwürfe und argumentiert, dass eine mögliche Falschangabe vor ihrem Amtsantritt erfolgte und ihr nicht angelastet werden könne. Das Verfahren wird in unterer Instanz fortgesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notenbank“. Lesen Sie jetzt „Rückschlag für Trump: Gericht lässt Fed-Vorständin im Amt“. US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit der US-Notenbank eine Niederlage vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof in den USA wies einen Antrag der Regierung ab - somit kann Notenbank-Vorständin Lisa Cook vorerst im Amt bleiben. Das Gerichtsverfahren rund um ihre Personalie läuft in unterer Instanz weiter. Trump hatte im vergangenen Sommer mitgeteilt, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt im Vorstand zu entlassen. Seine Begründung: Es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe. Cook hatte daraufhin über ihre Anwälte rechtliche Schritte angekündigt. Trump dürfe sie gar nicht abberufen, argumentierte Cook. Die Vorwürfe stritt sie ab. Cook sagte weiter, dass auch, wenn sie unwissentlich falsche Angaben gemacht haben sollte, dies Jahre vor dem Amtsantritt bei der Aufnahme einer privaten Hypothek geschehen sei. © dpa-infocom, dpa:260629-930-305159/1