Datum29.06.2026 16:27
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Juni 2024 war in Nordrhein-Westfalen der zweitwärmste seit Messbeginn, mit einer Durchschnittstemperatur von 19,4 Grad. Nur 0,1 Grad trennten ihn vom Rekordjahr 2019. Eine frühe Hitzewelle brachte 15 Tage über 30 Grad, davon fünf über 35 Grad. An zwei Orten wurden sogar 40,2 Grad gemessen. Es gab sechs Tropennächte in Folge. Regen fiel im Durchschnitt weniger als üblich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Deutscher Wetterdienst“. Lesen Sie jetzt „NRW erlebt zweitwärmsten Juni seit Messbeginn“. Heiße Nächte, noch heißere Tage: Mit einer Mitteltemperatur von außergewöhnlichen 19,4 Grad sind die Juni-Temperaturen in Nordrhein-Westfalen knapp an einer neuen Höchstmarke vorbeigeschrammt, wie der Deutsche Wetterdienst in seiner vorläufigen Monatsbilanz mitteilte. Der bisherige Junirekord aus dem Jahr 2019 für Nordrhein-Westfalen sei damit nur um 0,1 Grad verfehlt worden. Vor allem die ungewöhnlich frühe Hitzewelle mit teilweise extremen Temperaturen sorgte für den zweitwärmsten Juni in Nordrhein-Westfalen, die der DWD bislang gemessen hat. Entlang des Rheins registrierten die Meteorologen insgesamt 15 Tage mit Temperaturen von 30 Grad oder mehr, fünf davon lagen sogar über 35 Grad. Am Wochenende hatte der DWD an zwei Messstellen im Rheinland nach vorläufigen Angaben sogar 40,2 Grad registriert - die bislang höchste an einem Juni-Tag erreichte Temperatur. Außerdem habe es im letzten Monatsdrittel sechs Tropennächte am Stück gegeben, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad zurückgingen. Regen brachte vor allem die erste Junihälfte. Mit 67 Litern pro Quadratmeter war es allerdings im Schnitt trockener als üblich: Das vieljährige Mittel der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt bei 84 Litern. Die Sonne schien 232 Stunden - weniger als in den meisten anderen Bundesländern. © dpa-infocom, dpa:260629-930-305109/1