Wetterbilanz: Juni im Norden bringt Wärme - Helgoland mit Temperaturrekord

Datum29.06.2026 15:51

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Juni war im Norden Deutschlands überdurchschnittlich warm, insbesondere auf Helgoland wurde ein Temperaturrekord aufgestellt. Schleswig-Holstein verzeichnete einen Hitzerekord von 30,4 Grad Celsius. Zugleich erhielt das Bundesland mit rund 87 Litern pro Quadratmeter die höchste Niederschlagsmenge bundesweit, wobei Erfde am 27. Juni mit 77,2 Litern das Tagesmaximum meldete. Die Sonnenscheindauer lag leicht über dem Durchschnitt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetterbilanz“. Lesen Sie jetzt „Juni im Norden bringt Wärme - Helgoland mit Temperaturrekord“. Der Juni hat Schleswig-Holstein ungewöhnliche hohe Temperaturen gebracht. Bundesweit blieb das Land zwischen den Meeren nach der vorläufigen Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aber Temperatur-Schlusslicht. Mit einem Mittelwert von 17,7 Grad war es in Schleswig-Holstein in diesem Juni im Durchschnitt 2,7 Grad wärmer als in der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Auf Deutschlands einziger weit vom Festland abgelegenen Insel Helgoland wurde nach DWD-Angaben am 27. Juni mit 30,4 Grad ein Allzeitrekord gemessen.  Beim Niederschlag schnitt das nördlichste Bundesland überdurchschnittlich ab. Es fielen rund 87 Liter Regen je Quadratmeter. Der Durchschnitt liegt für diesen Monat bei 69 Litern. Kein anderes Bundesland erhielt im Juni so viel Niederschlag. In Erfde (Kreis Schleswig-Flensburg) fielen am 27. Juni in Verbindung mit einem heftigen Gewitter mit 77,2 Liter je Quadratmeter. Das war gleichzeitig das deutschlandweite Tagesmaximum für Juni. Im erwartbaren Rahmen hielt sich der Sonnenschein. Mit etwa 239 Stunden wurde das statistische Mittel von 225 Stunden etwas überschritten. © dpa-infocom, dpa:260629-930-304785/1