Datum29.06.2026 15:52
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Stade starben fünf Menschen bei Schüssen in einer Jugendeinrichtung. Mehrere weitere wurden verletzt. Ein mutmaßlicher Schütze und eine weitere Person wurden festgenommen. Das Motiv und der genaue Tathergang sind unklar. Es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Opfer waren mutmaßlich Erwachsene. Die Einrichtung beherbergt offenbar Mutter-Kind-Wohngruppen.
InhaltFünf Menschen wurden in einer Jugendeinrichtung in Stade durch Schüsse getötet. Der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen. Was bisher bekannt ist In einer Jugendeinrichtung im niedersächsischen Stade sind Schüsse gefallen. Fünf Menschen wurden nach Polizeiangaben getötet. Vieles zu der Tat ist noch unklar. Was bisher bekannt ist Fünf Menschen sind durch Schüsse getötet worden. Das teilte die Polizei mit. Zudem gebe es mehrere Verletzte. Die Polizei sprach unter Berufung auf erste Ermittlungserkenntnisse von einem "Tötungsdelikt in einer Jugendhilfeeinrichtung". Es gab bereits Festnahmen, weitere Einzelheiten des Geschehens waren jedoch zunächst unklar. "Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Tatablauf dauern an", teilten die Beamten mit. Für die Bevölkerung bestehe keinerlei Gefahr. Nach Polizeiangaben wurden zwei Verdächtige nach Fahndungsmaßnahmen festgenommen, darunter der mutmaßliche Schütze. Welche Rolle die zweite festgenommene Person hat, ist offen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler gibt es keinen Zusammenhang zur sogenannten Clankriminalität, die in Stade immer wieder Thema ist. Weitere Informationen gibt es bisher nicht, weder zum Motiv noch zum Tathergang. Die fünf Toten sollen Erwachsene sein. Außerdem gebe es "mehrere Menschen, die zum Teil schwer verletzt wurden", sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Bisher gibt es jedoch keine weiteren Informationen dazu, auch nicht, um wie viele Verletzte es sich handelt. Die Menschen wurden nach Polizeiangaben in einer Jugendeinrichtung getötet. Dort sollen Mutter-Kind-Wohngruppen untergebracht sein. Zuvor hatte die Polizei berichtet, dass es in der Dankersstraße in Stade zu einer "großen polizeilichen Einsatzlage" komme. Die Menschen wurden aufgerufen, den betroffenen Bereich zu verlassen und weiträumig zu meiden. Stade ist eine Kreisstadt im nördlichen Niedersachsen unweit von Hamburg und der Elbe. Sie hat knapp 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Tiefes Mitgefühl gelte den Opfern "dieser schrecklichen Tat sowie deren Hinterbliebenen", teilte Stadtrat Carsten Brokelmann auf der Internetseite der Stadt mit. Er gab zudem Entwarnung für Eltern von Kinder einer naheliegenden Kita und Grundschule. "Wir sind froh, dass es unseren Mitarbeitenden und den Kindern in Kita und Grundschule gut geht und ich bedanke mich bei den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz in dieser unübersichtlichen Lage".