Jugendkriminalität: Polizei durchsucht zwölf Wohnungen nach Geiselnahme

Datum29.06.2026 12:45

Quellewww.zeit.de

TLDRPolizei durchsuchte zwölf Wohnungen in Stuttgart, Fellbach und Ludwigsburg im Zusammenhang mit einer Geiselnahme eines 18-Jährigen. Ermittlungen führten zu neun weiteren Verdächtigen zwischen 18 und 21 Jahren. Die Gruppe soll den Mann bedroht, Geld gefordert, ihn geschlagen und mit Bildern der Verletzungen die Eltern erpresst haben. Er wurde über Nacht in einem Hotel festgehalten. Umfangreiches Beweismaterial wurde beschlagnahmt, die Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jugendkriminalität“. Lesen Sie jetzt „Polizei durchsucht zwölf Wohnungen nach Geiselnahme“. Im Zusammenhang mit einer Geiselnahme eines 18 Jahre alten Mannes von Mitte März haben Polizeibeamte zwölf Wohnungen in Stuttgart, Fellbach (Rems-Murr-Kreis) und Ludwigsburg durchsucht.  Wie die Polizei weiter mitteilte, führten Ermittlungen der Kriminalpolizei auf die Spur von neun weiteren Verdächtigen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. Die Ermittler beschlagnahmten bei der Durchsuchung umfangreiches Beweismaterial. Die Tatverdächtigen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Bereits einen Tag nach der Tat vom 12. März hatten Beamte mehrere Verdächtige festgenommen und wieder auf freien Fuß gesetzt. Ein 17-Jähriger wurde in einer Jugendeinrichtung untergebracht.  Die Tatverdächtigen sollen den 18-Jährigen bedroht und mehrere Tausend Euro von ihm gefordert haben. Da er das Geld nicht beschaffen konnte, sollen sie ihn festgehalten und ihn in nahe gelegene Weinberge gebracht haben.  Dort sollen sie den 18-Jährigen laut Polizei geschlagen haben und Bilder der Verletzungen an dessen Eltern geschickt haben. Damit sollten diese erpresst werden. Schließlich sollen die Verdächtigen den 18-Jährigen in ein Stuttgarter Hotel gebracht und über Nacht festgehalten haben. © dpa-infocom, dpa:260629-930-303081/1