Datum29.06.2026 12:40
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der Hitzewelle sind 26 Menschen, ausschließlich Männer und Jungen, bei Badeunfällen gestorben. Die DLRG zählte 26Tote zwischen Freitag und Sonntag, darunter mehrere Kinder und auch Vermisste. Trotz vorheriger Warnungen der DLRG, die Gefahren beim Baden nicht zu unterschätzen, überschätzten sich gerade Männer, so die DLRG-Präsidentin. Im Vorjahr waren vier von fünf Ertrunkenen männlich.
InhaltWährend der Hitzewelle der vergangenen Tage sind 26 Menschen beim Baden gestorben – trotz Warnungen der DLRG. Unter den Toten sind ausschließlich Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat am vergangenen Wochenende 26 Badetote gezählt. Unter den 26 Menschen, die zwischen Freitag und Sonntag gestorben sind, sind mehrere Kinder. Mitgezählt wurden auch Vermisste, die noch nicht gefunden wurden. Keiner der Badetoten ist weiblich, wie die DLRG mitteilte, handelt es sich ausschließlich um Männer oder Jungen. Bereits vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. "Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären", hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Der DLRG zufolge waren im vergangenen Jahr vier von fünf Ertrunkenen männlich. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.