Abgeordnetenhauswahl: Berlin sucht noch 1.500 Wahlhelfer für September-Wahl

Datum29.06.2026 11:50

Quellewww.zeit.de

TLDRFür die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September fehlen noch 1.500 Wahlhelfer. Innensenatorin Spranger rief dazu auf, die Bezirke bei der Rekrutierung zu unterstützen. Die Vergütung von 100-120 Euro pro Helfer hat die Beteiligung erhöht. Insgesamt sind 38.500 Helfer für die 2.542 Wahllokale und 1.572 Briefwahlstellen nötig. Die Wahl wird voraussichtlich Kosten von mehreren Millionen Euro verursachen, die Kosten für die Wahlhelfer noch nicht eingerechnet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Abgeordnetenhauswahl“. Lesen Sie jetzt „Berlin sucht noch 1.500 Wahlhelfer für September-Wahl“. Für die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September fehlen nur noch wenige Wahlhelfer. 1.500 Helfer würden noch benötigt, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Dazu gebe es noch einmal einen öffentlichen Aufruf, um die zwölf Bezirke bei der Suche zu unterstützen. Insgesamt seien es dann 38.500 Wahlhelfer.  Die Suche nach den Wahlhelfern läuft in Berlin erst besser, seit sie 100 bis 120 Euro für diese früher eigentlich ehrenamtliche Arbeit am Wahltag erhalten. Zusätzlich bekommen die Wahlhelfer inzwischen 40 Euro für die Teilnahme an einer Schulung und 25 Euro für die Teilnahme an einer Online-Schulung. Zuvor hatte es zu niedrige Teilnehmerzahlen gegeben.  Es gibt 2.542 Wahllokale mit Wahlurnen und 1.572 Briefwahlstellen. Für die Erst- und Zweitstimme gibt es nur noch einen Stimmzettel statt wie bisher zwei verschiedene.  Die Wahl kostet viele Millionen Euro. Für den Druck von Wahlbenachrichtigungen und Stimmzetteln seien 1,3 Millionen Euro eingeplant, für das Porto 3,5 Millionen Euro, für weitere Sachausgaben und Dienstleistungen 2,8 Millionen, sagte Spranger. Darin noch nicht enthalten sind offenbar die Kosten für die Wahlhelfer, die bei mehr als 5 Millionen Euro liegen dürften. © dpa-infocom, dpa:260629-930-302701/1