Datum29.06.2026 06:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Waldbrand in der Gohrischheide an der sächsisch-brandenburgischen Grenze ist unter Kontrolle. Die Ausbreitung des Feuers wurde gestoppt, und Regen unterstützt die Löscharbeiten. Über 200 Einsatzkräfte und zwei Löschhubschrauber waren im Einsatz. Die Löscharbeiten in der Gohrischheide sind aufgrund von Altmunition im Boden erschwert, da Teile des Gebiets wegen Explosionsgefahr nicht betreten werden können. Dies ist der zweite große Waldbrand in der Region innerhalb eines Jahres.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldbrand“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand in Gohrischheide unter Kontrolle - Regen hilft“. Der Waldbrand in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ist unter Kontrolle. "Wir sind auf einem guten Weg. Das Feuer hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet und könnte noch heute gelöscht werden", hieß es aus dem Lagezentrum des Innenministeriums am Morgen. Zudem sollte der am Morgen einsetzende Regen die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten unterstützen. Das Feuer hatte sich am Samstagnachmittag entwickelt und schnell ausgebreitet. Mehr als 200 Einsatzkräfte hatten den Brand bei schweißtreibenden Temperaturen um die 40 Grad in Schach gehalten. Zudem waren zwei Löschhubschrauber im Einsatz. Erst vor einem Jahr hatte es in der Gohrischheide den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben. Die Gohrischheide gilt wegen der dort im Boden liegenden Altmunition als besonders schwierig für Löscharbeiten. Teile des Naturschutzgebietes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz können von Feuerwehrkräften wegen der Explosionsgefahr nicht betreten werden. © dpa-infocom, dpa:260629-930-301306/1