Nachrichtenpodcast: Ist die Waffenruhe im Iran schon wieder Geschichte?

Datum29.06.2026 06:04

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, trotz eines Rahmenabkommens, ist durch gegenseitige Angriffe auf Öltanker und militärische Ziele erneut eskaliert. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig der Vertragsverletzung. Parallel dazu setzt Israel seine Angriffe im Südlibanon fort. Jörg Lau analysiert die Hintergründe und Auswirkungen auf Friedensbemühungen. In Hamburg startet die Sustainability Conference zur Förderung globaler Zusammenarbeit und Krisenfestigkeit von Unternehmen, begleitet von einer lokalen Nachhaltigkeitswoche.

InhaltTrotz des Rahmenabkommens greifen sich die USA und der Iran wieder gegenseitig an. Scheitern die Friedensbemühungen endgültig? Und: Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg Trotz der Mitte Juni vereinbarten Waffenruhe haben sich die USA und der Iran am Wochenende erneut angegriffen. Am Donnerstag und Samstag attackierte der Iran zwei Öltanker in der Straße von Hormus, die nicht die vom Iran geforderte Route nutzten. Daraufhin eskalierte die Gewalt weiter: US-Streitkräfte bombardierten militärische Ziele im Iran, woraufhin Teheran mit Angriffen auf US-Einrichtungen in Kuwait und Bahrain reagierte. Beide Staaten werfen sich gegenseitig den Bruch der Vereinbarung vor. Parallel dazu greift Israel weiterhin Ziele im Südlibanon an, obwohl auch hier erst vergangene Woche ein Abkommen zur Beendigung der Kämpfe unterzeichnet wurde. Der ZEIT-Korrespondent für Außenpolitik, Jörg Lau, ordnet ein, warum die Lage erneut derart eskaliert, ob es einen klaren Aggressor gibt und wie sich diese Entwicklung auf die Friedensbemühungen auswirken wird. Heute beginnt die Hamburg Sustainability Conference unter dem Motto "Die Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben". Bis Dienstag treffen sich dort Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es geht vor allem darum, wie die Wirtschaft krisenfester gemacht, weltweit neue Perspektiven geschaffen und künftig international besser zusammengearbeitet werden kann. An den beiden vergangenen Konferenzen nahmen 3.200 Gäste aus mehr als 120 Ländern teil – darunter über zehn Staats- und Regierungschefinnen und -chefs. Gleichzeitig findet in Hamburg eine Nachhaltigkeitswoche statt. Dort soll gezeigt werden, wie sich Umweltschutz konkret vor Ort umsetzen lässt. Petra Pinzler berichtet für die ZEIT über Umweltpolitik und ordnet ein, wer in diesem Jahr auf der Konferenz erwartet wird und ob die Veranstaltung tatsächlich etwas bewirken kann. Und sonst so? Stars und Schweiß und ganz viel Fußballliebe Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.