Datum29.06.2026 05:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer ADAC und die Autobahn GmbH warnen vor einem stau- und reiseintensiven ersten Juli-Wochenende, da in mehreren Bundesländern die Sommerferien beginnen. Es wird mit dem größten Verkehrsaufkommen am Freitag gerechnet. Viele Baustellen, insbesondere im Norden, sowie Urlauber und Tagestouristen aus dem In- und Ausland werden voraussichtlich zu erheblichen Verzögerungen führen. Besonders betroffen sind die Autobahnen in Richtung Süden und an die Küsten. Der ADAC empfiehlt, außerhalb der Stoßzeiten zu fahren und auf Rettungsgassen zu achten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sommerreiseverkehr“. Lesen Sie jetzt „ADAC warnt vor Staus zu Ferienbeginn im Norden“. Nach dem Ferienbeginn in Bremen und Niedersachsen am Donnerstag erwarten die Autobahn GmbH und der ADAC ein staureiches erstes Juli-Wochenende. Wenn nach Schulschluss am Freitag auch noch Familien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in den Urlaub starten, könnten sie auf den Autobahnen auf Pendler treffen. "Wir erwarten den größten Verkehrsansturm am Freitag", sagte eine ADAC-Sprecherin. "Im Raum Hannover, Bremen und Hamburg gibt es viele Baustellen." In ganz Deutschland werde derzeit auf etwa tausend Dauerbaustellen gearbeitet: "Da ist ein bisschen was los." Urlauber aus anderen europäischen Ländern und Tagestouristen kämen noch hinzu. Die Frei- und Sonntage seien in der Ferienzeit die Reisetage der meisten Autofahrer. Auch der Samstag werde vermutlich zu einer Geduldsprobe auf vielen Strecken werden. Ein erhöhtes Staurisiko besteht insbesondere auf den Autobahnen in Richtung Süden (A3, A5, A7, A8, A9) sowie in Richtung Nord- und Ostsee (A1, A7). Neben den Großbaustellen sorgten auch punktuelle Grenzkontrollen für zusätzliche Verzögerungen, heißt es von der Autobahn GmbH. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, ihre Reise möglichst in verkehrsarme Randzeiten zu legen. Wer kann, sollte auch flexibel bleiben und die Verkehrslage im Blick behalten. Darüber hinaus erinnert der Automobilclub daran, im Falle eines Staus frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden. Die Autobahn GmbH rät, sich vorab über Baustellen und Sperrungen zu informieren und ausgeruht mit ausreichend Getränken sowie Essen an Bord zu starten. Gerade bei sommerlichen Temperaturen sollten lange Pausen und wenn möglich Fahrerwechsel eingeplant werden. © dpa-infocom, dpa:260629-930-301176/1