Datum28.06.2026 20:23
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Ostprignitz-Ruppin hat SPD-Amtsinhaber Ralf Reinhardt die Stichwahl um das Landratsamt gegen den AfD-Kandidaten Torsten Arndt gewonnen. Reinhardt erhielt 60,6 Prozent der Stimmen und geht in seine dritte Amtszeit. Die Wahlbeteiligung lag bei 46 Prozent. Der rechtsextrem eingestufte AfD-Landesverband konnte bisher nur eine Bürgermeisterwahl in Brandenburg gewinnen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gegen AfD-Kandidaten“. Lesen Sie jetzt „SPD-Kandidat setzt sich in Stichwahl um Landratsposten durch“. In der Stichwahl um das Landratsamt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat sich SPD-Amtsinhaber Ralf Reinhardt gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Torsten Arndt durchgesetzt. Reinhardt erhielt laut vorläufigem Endergebnis 60,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. AfD-Kandidat Arndt kam auf 39,4 Prozent. Für Reinhardt ist es die dritte Amtszeit. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 46 Prozent. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft den AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein. Die AfD war in Brandenburg bisher nur bei der Bürgermeisterwahl in Zehdenick erfolgreich, wo René Stadtkewitz im Mai gewählt wurde. Reinhardt lag beim ersten Wahldurchgang vorn Beim ersten Durchgang am 7. Juni hatte Reinhardt 34,7 Prozent der Stimmen erhalten, Arndt kam auf 30,3 Prozent. Der parteilose Einzelbewerber Thomas Kresse erzielte 23,9 Prozent, Ronald Mundt von der Freien Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin 11,1 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hatte zum Boykott der Stichwahl aufgerufen und lehnt beide Kandidaten ab. Der Kreisverband empfahl, nicht zur Wahl zu gehen oder beide Bewerber auf dem Wahlzettel zu streichen - dann wäre die Stimme ungültig. © dpa-infocom, dpa:260628-930-300239/1