Datum28.06.2026 19:34
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsens Hitzerekord wurde nur einen Tag nach Überschreitung erneut gebrochen. In Bad Muskau wurden 41,5 Grad Celsius gemessen. Dieser neue Rekord löst den gestrigen von 40,3 Grad ab. Das Wetterphänomen ist Teil einer bundesweiten Hitzewelle, die mit der Klimakrise in Verbindung gebracht wird und voraussichtlich zunehmen wird. Für Anfang der Woche werden sinkende Temperaturen erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Nur einen Tag später: Sachsens Hitzerekord wieder geknackt“. Einen Tag ist es her, dass in Sachsen der Hitzerekord geknackt wurde, jetzt gibt es schon wieder einen neuen Spitzenwert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,5 Grad die höchste Temperatur registriert, die hierzulande je gemessen wurde. Rekordhalter ist seit Sonntagnachmittag nun Bad Muskau in der Oberlausitz, wie der DWD auf Anfrage mitteilte. Erst gestern war in Klitzschen bei Torgau mit 40,3 Grad ein neuer Rekord für den Freistaat gemessen worden. Dass die Rekordwerte an diesem Wochenende purzeln, war abzusehen. Seit Tagen schwitzen nicht nur die Menschen in Sachsen, sondern bundesweit. Die Temperatur sank vielerorts auch nachts nicht unter 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten. Den Prognosen nach sollen die Temperaturen in Sachsen zu Beginn der neuen Woche aber wieder unter die 30-Grad-Marke sinken. Der Rekord für ganz Deutschland war am Sonntag den dritten Tag in Folge geknackt worden. Der vorläufige Höchstwert von 41,7 Grad wurde laut DWD nachmittags in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessen - und lag damit nicht weit über dem sächsischen Rekordwert von Sonntag. In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen. Heftige Hitze wie in diesen Tagen ist im Zuge der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat. Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden. © dpa-infocom, dpa:260628-930-300144/2