Datum28.06.2026 12:14
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand in der Gohrischheide, der bereits 16 Hektar Fläche erfasste, wird durch ungünstige Wetterbedingungen erschwert. Steigende Temperaturen und böiger Wind behindern die Löscharbeiten, während die Einsatzkräfte versuchen, das Feuer auf einem begrenzten Bereich zu halten. Die Technik stößt teilweise an ihre Grenzen. Ortschaften sind derzeit nicht betroffen. Der Brand breitet sich im nördlichen Bereich der Gohrischheide aus, wo es bereits im Vorjahr den größten Waldbrand seit Jahrzehnten gab.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwierige Bedingungen“. Lesen Sie jetzt „Wind und Hitze erschweren Löscharbeiten in Gohrischheide“. Bei dem Brand in der Gohrischheide bleibt die Lage angespannt. "Wir bekommen ab Mittag ungünstige Witterungsbedingungen", sagte Zeithains Bürgermeister Mirko Pollmer (parteilos). Es werde mit steigenden Temperaturen und böigen Winden gerechnet, zum Teil steige angesichts der Temperaturen die Technik teilweise aus, so Pollmer. "Das macht die Sache natürlich wesentlich komplizierter." Die Einsatzkräfte vor Ort hofften auf Regen für eine Entspannung. "Nur müssen wir die Zeit bis dahin überbrücken und das Feuer in dem eingegrenzten Bereich halten." Insgesamt brannten laut Pollmer in der Gohrischheide 16 Hektar Fläche ab. Am Vormittag waren etwa 215 Einsatzkräfte im Einsatz, weitere sollen im Tagesverlauf hinzukommen. Ortschaften seien derzeit aber nicht betroffen, so Pollmer. Der Waldbrand befinde sich im nördlichen Bereich der Gohrischheide. "Da sind die Ortschaft jetzt weit weg", erklärte der Bürgermeister. Der Waldbrand hatte sich am Samstagnachmittag entwickelt und schnell ausgebreitet. Erst vor einem Jahr hatte es in der Gohrischheide den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben. © dpa-infocom, dpa:260628-930-298243/1