Datum28.06.2026 12:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDie EU hat nach schweren Erdbeben mit über 1.400 Toten in Venezuela den Katastrophenschutz-Mechanismus aktiviert. Such- und Rettungsteams sowie medizinisches Personal werden entsendet, und es wurden fünf Millionen Euro Nothilfe bereitgestellt. Unicef schätzt, dass 1,8 Millionen Menschen, darunter viele Kinder, humanitäre Hilfe benötigen und dringt auf zusätzliche finanzielle Mittel.
InhaltMit Einsatzkräften und Hilfsgeldern unterstützt die EU Venezuela nach zwei schweren Erdbeben. Unicef rechnet mit 1,8 Millionen hilfsbedürftigen Menschen. Nach den schweren Erdbeben in Venezuela hat die EU den Europäischen Katastrophenschutz-Mechanismus aktiviert. Das teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X mit. Damit sollen Such- und Rettungsteams, Feuerwehrleute und medizinisches Personal in das Land entsendet werden. Die EU habe zudem bereits fünf Millionen Euro an Nothilfe für betroffene Gemeinden bereitgestellt, schrieb Kallas. Sie habe der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez in einem Telefonat die europäische Solidarität zugesichert. "Europa steht in dieser Stunde der Not an der Seite Venezuelas", schrieb Kallas. Westlich der venezolanischen Hauptstadt Caracas war es zu zwei aufeinanderfolgenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 gekommen. Nach Angaben der Behörden starben mindestens 1.430 Menschen, mehr als 3.200 Menschen wurden demnach verletzt. Nach Einschätzung des Kinderhilfswerks Unicef sind derzeit schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 680.000 Kinder. Um die Hilfe für die Betroffenen aufrechterhalten zu können, seien zusätzliche finanzielle Mittel dringend erforderlich, sagte der Leiter von Unicef in Venezuela, Manuel Rodríguez Pumarol, und rief zu Spenden auf. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.