Datum28.06.2026 00:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Berliner Philharmoniker verkürzten ihr Saisonabschlusskonzert in der ausverkauften Waldbühne wegen eines aufziehenden Gewitters. Die Pause wurde verkürzt, und die Zugabe "Berliner Luft" wurde gespielt, während das Publikum die Arena verlassen sollte. Der Hitze wurde mit gelockerter Kleiderordnung begegnet. Chefdirigent Kirill Petrenko dirigierte Werke von Respighi und Verdi. Blitzschläge am Himmel kündigten das Unwetter an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klassische Musik“. Lesen Sie jetzt „Drohendes Gewitter: Philharmoniker verkürzen Konzert“. Wegen eines drohenden Gewitters haben sich die Berliner Philharmoniker mit ihrem Konzert in der Waldbühne beeilt. Erst wurde die Pause verkürzt, dann wäre fast noch die berühmte Zugabe "Berliner Luft" ausgefallen - gespielt hat das Orchester das Lied von Paul Lincke dann doch, das Publikum sollte währenddessen aber bereits die Arena verlassen. Das Spitzenorchester beendet mit dem Freiluftkonzert traditionell seine Saison. Die Waldbühne mit ihren rund 22.000 Plätzen war ausverkauft, auf der Bühne stand auch Startenor Jonas Kaufmann. Wegen der Sommerhitze war die Kleiderordnung für die Musikerinnen und Musiker gelockert worden. "Die Herren treten ohne Jackett auf, dafür mit einem schwarzen Hemd als Oberteil", hatte eine Sprecherin angekündigt. Das Oberteil der Damen musste nur bis zum Ellenbogen reichen und nicht langärmelig sein. Im Publikum hatten sich viele mit Fächern gegen die Hitze gewappnet.Chefdirigent Kirill Petrenko dirigierte etwa Werke von Ottorino Respighi und Giuseppe Verdi. Im Laufe des Abends waren einige Blitze am Himmel zu sehen. Das Konzert wurde auch im Fernsehen und im Radio übertragen. © dpa-infocom, dpa:260627-930-296098/1