DWD-Zahlen für den Norden: Hitzerekord für Schleswig-Holstein geknackt

Datum27.06.2026 21:23

Quellewww.zeit.de

TLDRSchleswig-Holstein hat einen neuen Hitzerekord aufgestellt. In Grambek wurden 39,2 Grad Celsius gemessen, was den bisherigen Rekord von 39,1 Grad übertrifft. Diese extremen Temperaturen sind Teil einer landesweiten Hitzewelle, die in Folge der Klimakrise häufiger auftritt und sich verschärfen dürfte. Der Trend steigt auch bei den Tagen mit Temperaturen über 30 Grad.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „DWD-Zahlen für den Norden“. Lesen Sie jetzt „Hitzerekord für Schleswig-Holstein geknackt“. In Schleswig-Holstein ist der bisherige Rekord für die höchste bislang gemessene Temperatur geknackt worden. An der Station Grambek im Kreis Herzogtum Lauenburg sei eine Temperatur von 39,2 Grad Celsius gemessen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Basis vorläufiger Daten mit. Die DWD-Werte sind zunächst vorläufig und werden noch überprüft, bevor sie dann später offiziell bestätigt werden.  Die bislang höchste Temperatur in Schleswig-Holstein ist am 20. Juli 2022 ebenfalls in Grambek gemessen worden. Registriert wurden 39,1 Grad. Zuvor lag der Landesrekord bei 38,0 Grad und stammte aus dem Jahr 2019.  Der bisherige Juni-Rekord lag bei 36,3 Grad. Der wurde am 20. Juni 2000 in Pelzerhaken im Kreis Ostholstein gemessen. Der neue Rekordwert war abzusehen: Seit Tagen schwitzen weite Teile Deutschlands in einer Hitzewelle mit Temperaturen bis um die 40 Grad. Die Temperatur sinkt vielerorts auch nachts nicht unter 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten.  Heftige Hitze wie in diesen Tagen ist im Zuge der Klimakrise hierzulande häufiger geworden - und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.  Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden. © dpa-infocom, dpa:260627-930-295818/2