Datum24.11.2025 15:39
Quellewww.zeit.de
TLDREin Brand im Kraftwerk Schkopau ist gelöscht, jedoch bleibt das Werk vorerst außer Betrieb. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und den Schäden, die als begrenzt gelten. Am Donnerstag wurde eine Rauchentwicklung im Block A festgestellt, die schnell unter Kontrolle war. Es gab keine Verletzten und keine Gefährdung für Menschen oder Umwelt. Das Braunkohlekraftwerk, das bis zu fünf Millionen Tonnen Braunkohle jährlich verarbeitet, soll bis Ende der Woche wieder betriebsbereit sein.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Brand gelöscht - aber Kraftwerk Schkopau noch außer Betrieb“. Das Kraftwerk in Schkopau soll Ende dieser Woche wieder vollständig in Betrieb gehen. Der am Donnerstag ausgebrochene Brand sei mittlerweile endgültig gelöscht worden, teilte das Unternehmen Saale Energie mit. Bislang sind seitdem beide Kraftwerksblöcke außer Betrieb, andere Kraftwerke hatten die Versorgung übernommen. Dem Unternehmen zufolge ermittelt die Polizei zur Ursache des Brandes und zu den Schäden. "Nach derzeitiger Kenntnislage sind die entstandenen Schäden begrenzt und in absehbarer Zeit behebbar", hieß es. Dem Unternehmen zufolge war am Donnerstagvormittag eine Rauchentwicklung infolge eines Schwelbrandes im Block A festgestellt worden. Der Brand war den Angaben nach schnell unter Kontrolle. Die Feuerwehr hatte aber noch einige Glutnester bewacht. Verletzt wurde niemand. Eine Gefährdung für Mitarbeiter, Anwohner oder die Umwelt bestand zu keiner Zeit, hieß es. Das Braunkohlekraftwerk ist das größte Kraftwerk in Sachsen-Anhalt. Bis zu fünf Millionen Tonnen Braunkohle aus dem Tagebau Profen wandelt es im Laufe eines Jahres in Strom und Prozessdampf um, versorgt damit Haushalte und Industrie im mitteldeutschen Raum. Es hat zwei Kraftwerksblöcke. Deren Stilllegung ist für 2034 geplant. © dpa-infocom, dpa:251124-930-334820/1