Datum27.06.2026 16:37
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundeswehr schickt den fünften Flieger mit Hilfsgütern und Personal nach Venezuela, das von schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Täglich soll eine Maschine starten, um die Katastrophenhilfe zu unterstützen. Die Beben forderten bereits Hunderte Tote und Tausende Verletzte, Tausende werden vermisst. Besonders La Guaira ist stark betroffen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hilfe nach Erdbeben“. Lesen Sie jetzt „Fünfter Bundeswehr-Flieger mit Hilfskräften nach Venezuela“. Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist der fünfte Bundeswehr-Flieger ins Katastrophengebiet gestartet. Vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen hob erneut eine Militärmaschine mit Hilfskräften, Medikamenten und Material ab, wie ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte. Für Sonntag werden bereits zwei der Flugzeuge zurückerwartet. Ein weiteres soll anschließend erneut in die rund 8.200 Kilometer entfernte Krisenregion fliegen. "Es ist geplant, dass täglich ein Flugzeug von hier startet", sagte der Sprecher. Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert – im Abstand von nur 39 Sekunden. Schwere Schäden gab es besonders in La Guaira, wo der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des südamerikanischen Landes liegen. Die Zahl der Toten lag bei mindestens 920, mehr als 3000 Menschen wurden verletzt. Befürchtet wird weiter, dass Tausende Menschen unter Trümmern eingeschlossen sein könnten. © dpa-infocom, dpa:260627-930-295024/1