Datum24.11.2025 15:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Vulkan Hayli Gubbi in Äthiopien ist erstmals seit Tausenden von Jahren ausgebrochen, was zu einer Aschewolke führte, die bis auf 8,5 Kilometer aufstieg und die Luft über dem Jemen und Oman beeinflusste. Die Asche zieht in Richtung Pakistan, während Satellitenbilder eine hohe Schwefeldioxidfreisetzung zeigen. In der Nähe des Vulkans leben rund 9.000 Menschen, die möglicherweise betroffen sind. Der Ausbruch wird von Experten genau beobachtet, aber bisher gibt es keine konkreten Einschätzungen zu seinen Folgen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Aschewolke“. Lesen Sie jetzt „Vulkan in Äthiopien bricht erstmals seit Jahrtausenden aus“. In Äthiopien ist erstmals seit Tausenden von Jahren der Vulkan Hayli Gubbi ausgebrochen. Eine Aschewolke stieg bis auf 8,5 Kilometer Höhe auf und trieb ostwärts über die Arabische Halbinsel, wie das EU-Zentrum für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) mitteilte. Dort habe sie unter anderem den Luftraum über dem Jemen und Oman beeinflusst. Nach Angaben des Vulkan-Beobachtungszentrums im französischen Toulouse zog die Aschewolke weiter in Richtung Pakistan. Der Ausbruch sei beendet. Satellitenbilder zeigten eine große Freisetzung von Schwefeldioxid, wie ECHO weiter mitteilte. Der Vulkan liegt in der abgelegenen Region Afar im Nordosten des Landes am Horn von Afrika, nahe der Grenze zu Eritrea. In einem Umkreis von 30 Kilometern leben nach ECHO-Angaben rund 9.000 Menschen, die potenziell von der Eruption betroffen sein könnten. Der Ausbruch gilt als erste dokumentierte Aktivität des Hayli Gubbi seit mehreren Jahrtausenden und wird von Experten aufmerksam beobachtet. Weitere Einschätzungen zu möglichen Folgen für lokale Gemeinschaften lagen zunächst nicht vor. © dpa-infocom, dpa:251124-930-334659/1