Straßenbelag weich: Straßenschäden wegen Hitze: Meistereien kontrollieren

Datum27.06.2026 14:12

Quellewww.zeit.de

TLDRBei hohen Temperaturen können Asphaltfahrbahnen weich werden und sich verformen, was zu Spurrinnen führen kann. Autobahnmeistereien führen verstärkte Kontrollen durch, um solche Hitzeschäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Bei Betonstraßen werden betroffene Stellen oft mit Asphalt ausgebessert. Die Autobahn GmbH erklärt, dass das Bitumen im Asphalt bei Temperaturen über 60 Grad Celsius aufweicht. Bereits am Freitag kam es auf Autobahnen in Brandenburg zu Straßenschäden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Straßenbelag weich“. Lesen Sie jetzt „Straßenschäden wegen Hitze: Meistereien kontrollieren“. Wegen der Hitze schauen die Autobahnmeistereien aktuell besonders auf den Zustand der Fahrbahnen. "Zur Früherkennung erfolgen in Hitzephasen verstärkte Streckenkontrollen", sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH. Hitzeschäden würden umgehend ausgebessert, da sie eine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmenden darstellten. Bei Betonfahrbahnen würde in der Regel die betroffene Stelle mit Asphalt aufgefüllt. Bei Asphaltschichten kann es wegen der Hitze laut Autobahn GmbH zu Verformungen und Spurrinnen kommen. Der Grund dafür liegt häufig im Bitumen. "Es ist elastisch und kann bei hohen Temperaturen ab etwa 60 Grad Celsius weich werden", erklärte der Sprecher. Bereits am Freitag war es auf mehreren Autobahnen in Brandenburg zu Schäden gekommen. © dpa-infocom, dpa:260627-930-294524/1