Datum27.06.2026 11:48
Quellewww.zeit.de
TLDREin 60-jähriger Mann aus Zwickau verlor 20.000 Euro durch einen Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Er investierte mehrmals Geld, bis die Betrüger für eine angebliche Gewinnauszahlung von 300.000 Euro eine Gebühr verlangten. Misstrauisch geworden, zahlte er diese nicht, der Schaden blieb jedoch bestehen. Die Polizei warnt vor hohen Gewinnversprechen und Gebührenzahlungen im Vorfeld als Warnsignale bei Geldanlagen im Internet oder per Telefon.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Betrug“. Lesen Sie jetzt „Anlagebetrug mit Kryptowährungen kostet Mann 20.000 Euro“. Ein 60 Jahre alter Mann aus Zwickau ist auf einen mutmaßlichen Anlagebetrug mit Kryptowährungen hereingefallen und hat dabei 20.000 Euro verloren. Wie die Polizei mitteilte, investierte der Mann zwischen Februar 2023 und Juni 2026 mehrfach Geld in vermeintliche Kryptoanlagen. Zuletzt meldeten sich die Betrüger telefonisch und behaupteten, das angelegte Vermögen sei inzwischen auf 300.000 Euro angewachsen. Für die Auszahlung sollte der 60-Jährige jedoch zunächst eine Gebühr von 799 Euro bezahlen. Der Mann wurde misstrauisch und überwies das Geld nicht. Dennoch entstand ihm nach Polizeiangaben durch die zuvor getätigten Investitionen ein Schaden von 20.000 Euro. Die Polizei warnt vor vermeintlich lukrativen Geldanlagen im Internet oder per Telefon. Hohe Gewinnversprechen seien ein typisches Warnsignal. Wer für die Auszahlung angeblicher Gewinne zunächst Gebühren oder Steuern zahlen soll, sollte besonders vorsichtig sein und die Angebote kritisch prüfen. © dpa-infocom, dpa:260627-930-293894/1