Meinung: Warum Schweigen toxisch sein kann, was eine Flusswärmepumpe in Mannheim gefährdet - Newsletter

Datum27.06.2026 09:09

Quellewww.spiegel.de

TLDRDer Artikel beleuchtet, wie Schweigen Beziehungen zerstören kann, basierend auf einem Interview mit einem Psychiater. Zudem kündigt er einen neuen Newsletter namens "Gut zu wissen" an, der Alltagsfragen aus Wissenschaft und Technik beantworten wird. Erwähnt wird auch eine 1100 Jahre alte Eibe in den Alpen, die zum ältesten bekannten Baum Deutschlands erklärt wurde.

InhaltWarum Schweigen toxisch sein kann und eine Flusswärmepumpe in Mannheim: Das sind die Lese-Empfehlungen der Woche aus der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL. Und: Worum es in unserem neuen Newsletter geht. Kein Streit, keine Eifersucht. Und doch hat eine Frau genug: Beim abendlichen Fernsehgucken steht sie auf, holt aus der Küche ein Messer und sticht ihrem Mann in den Hals. Der stirbt. "Er hat ums Verrecken nicht mit mir geredet", wird sie später dem Gerichtspsychiater Reinhard Haller sagen. Nicht jedes Schweigen wird in einer derart extremen Tat münden. Mein Kollege Marc Hasse und ich haben mit Haller in seiner Praxis im österreichischen Feldkirch darüber gesprochen, wann und wie das Schweigen als Machtinstrument missbraucht wird. Und wie man es durchbricht. Haller ist sich sicher: "Schweigen ist der Beziehungskiller Nummer eins". Unser Gespräch lesen Sie hier . Der Newsletter "Elementarteilchen" begleitet uns, die Redaktion, und Sie, unsere Leserinnen und Leser, seit Dezember 2018. Vor fast acht Jahren startete unser Kollege Philip Bethge die erste Ausgabe mit der Frage: "Sie mögen Wissenschaft, Medizin und Technik?" Und lud Sie ein, unseren wöchentlichen Newsletter per E-Mail zu abonnieren. Ab nächster Woche werden wir das Format ändern: Aus dem "Elementarteilchen" wird "Gut zu wissen". In der Neuauflage des Newsletters beantworten wir Alltagsfragen: Wie bekämpft man Papier- und Silberfischchen  am besten? Leben kleine Hunde länger ? Und hilft Cola gegen Durchfall ? Wir recherchieren für Sie und sprechen mit Expertinnen und Experten. Die Lese-Empfehlungen der Woche gibt es wie gewohnt dazu. Als "Elementarteilchen"-Abonnent bekommen Sie den "Gut zu wissen"-Newsletter automatisch. Sie müssen nichts tun. Zwei Monate lang erhalten Sie die Ergebnisse unserer Recherchen kostenlos direkt in Ihr Mail-Postfach. Ab September beschränken wir den Zugriff auf SPIEGEL+-Kunden. Sie haben den digitalen SPIEGEL noch nicht abonniert? Als "Gut zu Wissen"-Abonnent können Sie ihn hier 4 Wochen für 1 Euro testen. Wenn wir eine Ihrer Alltagsfragen beantworten sollen, schreiben Sie uns an: gutzuwissen@spiegel.de. Bis nächsten Samstag, 10.00 Uhr. Herzlich, Ihr Newsletter-Team Kerstin Kullmann, Guido Kleinhubbert, Julia Koch und Marco Evers Sie überlebte Hitzesommer, trotzte Gewittern, überstand Extremwinter – und ist darüber etwa 1100 Jahre alt geworden: Diese Robustheit macht die Ureibe in Steibis im Oberallgäu laut Experten zum ältesten bekannten Baum Deutschlands. Die Pflanze wurde nun zum Nationalerbe-Baum ernannt und entfaltet ihren Reiz erst, wenn man direkt vor ihr steht und in ihre Krone schaut. Aus der Entfernung fällt die Eibe, die mitten auf einer Alm steht, kaum auf: Sie ist nur etwa sechs Meter hoch und fände in vielen Vorgärten Platz. (Feedback & Anregungen? )