Nachrichtenpodcast: So kommen Sie durch die Hitze

Datum27.06.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRExtremtemperaturen von über 40 Grad werden am Wochenende in Deutschland erwartet, bedingt durch ein Hochdruckgebiet, das heiße Luft aus Afrika transportiert. Experten warnen, dass der menschengemachte Klimawandel maßgeblich an dieser Hitzewelle beteiligt ist. Ein Podcast-Beitrag gibt Tipps zum Umgang mit der Hitze. Parallel dazu zeigt die freiwillige Beteiligung am neuen Wehrdienst geringes Interesse: Nur 530 Freiwillige meldeten sich, obwohl die Wehrpflicht für Männer gilt. Ziel ist die Erhöhung der Soldatenzahl bis 2035.

InhaltAm Wochenende drohen Extremtemperaturen von bis zu 42 Grad. Wie bewahrt man dabei einen kühlen Kopf? Und: Nur 530 Freiwillige für den neuen Wehrdienst. In Westeuropa hält die extreme Hitzewelle weiter an und wird am Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Deutschland vor Höchstwerten von teilweise über 40 Grad. Erst Anfang nächster Woche soll es wieder etwas kühler werden. Verantwortlich dafür ist ein riesiges Hochdruckgebiet über Europa, das heiße und feuchte Luft aus Afrika anzieht. Laut Forscherinnen und Forschern der World Weather Attribution handelt es sich um die schwerste jemals gemessene Hitzewelle in der Region. Ohne den menschengemachten Klimawandel wäre sie laut den Experten "praktisch unmöglich". Wie viel Wasser sollte man bei diesen Temperaturen trinken und wie sieht es aus mit Alkohol? Was sind die besten Tipps, um die Wohnung kühl zu halten? Das beantwortet Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Gesundheitsressort bei Was jetzt?. Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung bis Mitte Juni fast 300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen verschickt, die 18 geworden sind. Bei den jungen Männern lag die Antwortquote bei rund 96 Prozent. Für sie gilt eine Auskunftspflicht. Bei der restlichen Gruppe, die freiwillig antworten durfte, betrug der Rücklauf nur vier Prozent. Fehlende Begeisterung zeigte sich auch bei den Zusagen: Nur 530 Personen meldeten sich freiwillig. Laut Bundeswehr zeigte zwar jeder fünfte Mann Interesse am Wehrdienst, viele seien jedoch wegen Schule oder Ausbildung noch nicht verfügbar. Ziel des neuen Wehrerfassungsgesetzes ist es, die Zahl aktiver Soldatinnen und Soldaten bis 2035 von derzeit gut 184.000 auf 255.000 bis 270.000 zu erhöhen. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort hat junge Männer gefragt, wie sie auf die Bundeswehr und den Dienst an der Waffe blicken und spricht darüber im Podcast. Und sonst so? Wenn der Crush auf Arbeit vorbeischaut. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.