Datum26.06.2026 20:37
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Nordwesten Deutschlands erlebt eine Hitzewelle mit Temperaturen nahe Rekordwerten, darunter 37,0 Grad in Groß Berßen. Zwar wurden die Junitagsrekorde von 2019 noch nicht übertroffen, aber auch kommende Tage versprechen anhaltende Hitze mit tropischen Nächten. Diese zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen wird auf den Klimawandel zurückgeführt, was sich in steigenden 30-Grad-Tagen widerspiegelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitzewelle“. Lesen Sie jetzt „Knapp unter Rekord: So heiß war es heute im Nordwesten“. Die Hitzewelle hat auch den Nordwesten im Griff – Rekordwerte bei den Temperaturen gab es heute aber noch nicht. Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde die höchste Temperatur in Niedersachsen mit 37,0 Grad in Groß Berßen, einer Gemeinde im Emsland, gemessen. Der Rekord für einen Junitag liegt somit weiter bei 37,7 Grad am 30. Juni 2019 in Wolfsburg. In Bremen stellte der DWD die höchste Temperatur mit 34,8 Grad in Bremerhaven fest. In dem Zwei-Städte-Staat liegt der Juni-Hitzerekord bei 35,4 Grad, ebenfalls gemessen am 30. Juni 2019. Es bleibt allerdings heiß: Auch morgen werden weiter Temperaturen deutlich über 30 Grad erwartet. Vielerorts kühlt es auch nachts nicht unter 20 Grad ab. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten. Heftige Hitze wie in diesen Tagen ist im Zuge der Klimakrise hierzulande häufiger geworden – und dürfte noch weiter zunehmen. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat. Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden. © dpa-infocom, dpa:260626-930-291960/1