Datum26.06.2026 17:47
Quellewww.spiegel.de
TLDRNeue, 140 Meter lange S-Bahnen der Länderbahn auf der Strecke Leipzig-Halle sind für mehrere Bahnsteige zu lang. An den Stationen Steintorbrücke, Dessauer Brücke, Zoo, Wohnstadt Nord und Trotha bleibt deshalb ein Zugteil verschlossen. Reisende müssen umsteigen oder auf den vorderen Teil ausweichen. Die Länderbahn plant den Ausbau der Bahnsteige bis Ende 2028.
InhaltKein Ausstieg aus diesem Zugteil: Den neuen, langen S-Bahnen auf der Strecke zwischen Leipzig und Halle geht an einigen Haltestellen der Bahnsteig aus. Der Betreiber verspricht Besserung – bis Ende 2028. Rund 140 Meter lang sind die neuen S-Bahnen, die seit Juni schrittweise für die Strecke zwischen Leipzig und Halle eingesetzt werden – das ist an der einen oder anderen Stelle zu lang für die Stationen. Weil mehrere Bahnsteige im Norden Halles für die neuen, längeren Mireo-Züge zu kurz sind, bleibt der hintere Zugteil zwischen Halle Hauptbahnhof und Halle-Trotha verschlossen. Das heißt: Reisende mit diesem Ziel sollten gleich schon in den vorderen Zugteil einsteigen – oder aus Leipzig kommend spätestens am Hauptbahnhof in Halle aus dem hinteren in den vorderen Teil umsteigen, wenn sie weiter in Richtung Halle-Trotha fahren wollen. Das bestätigte die Betreibergesellschaft Länderbahn der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet . Betroffen sind die neuen Mireo-Züge, die auf der Linie S5/S5X schrittweise eingesetzt werden und ab dem Fahrplanwechsel im Dezember regulär verkehren sollen. Die Bahnsteige an den Stationen Steintorbrücke, Dessauer Brücke, Zoo, Wohnstadt Nord und Trotha reichen für ihre Länge von 140 Metern derzeit nicht aus. Nach Angaben der Länderbahn wird das Umsteigekonzept voraussichtlich bis Sommer 2028 nötig bleiben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Bahnsteige an den Stationen Trotha und Steintorbrücke verlängert sowie in Wohnstadt Nord, Zoo und an der Dessauer Brücke neu gebaut werden. Der neue Bahnsteig in Halle-Südstadt soll nach derzeitiger Planung erst Ende 2028 fertig werden. Nach Angaben der Länderbahn hält sich die Einschränkung im Alltag bislang in Grenzen. Der größte Fahrgastandrang bestehe zwischen Halle und Leipzig, hieß es. Über den Hauptbahnhof hinaus bis zu den nördlichen Stationen würden nur wenige Menschen weiterfahren. Die Fahrgastinformation zu dem Umsteigekonzept solle weiter verbessert werden, teilte die Länderbahn weiter mit.