Datum26.06.2026 17:41
Quellewww.zeit.de
TLDRCDU-Chef Friedrich Merz besuchte Sachsen-Anhalt, um die Stärkung der industriellen Gesundheitswirtschaft zu betonen. Er sieht diesen Sektor als wachstumsstark und entscheidend für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Versorgungssicherheit mit kritischen Arzneimitteln. Sachsen-Anhalt, insbesondere der Standort Barleben mit dem Pharmaunternehmen Sandoz, wird als strategisch wichtiger Hub hervorgehoben. Ministerpräsident Sven Schulze strebt an, das Bundesland zu einem europäischen Top-Pharmastandort zu entwickeln.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Besuch in Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Merz will Gesundheitswirtschaft stärken“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland stärken. Der Gesundheitssektor sei der "am schnellsten wachsende Sektor unserer Volkswirtschaft", sagte Merz nach einem Besuch beim Pharmaunternehmen Sandoz in Barleben in Sachsen-Anhalt. In diesem Bereich würden in den nächsten Jahren die meisten neuen Arbeitsplätze geschaffen, so Merz. In den vergangenen Jahren habe man gesehen, dass es bei Lieferketten Abhängigkeiten gebe, sagte der CDU-Politiker. "Deshalb ist eine starke industrielle Basis für resiliente und verlässliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in Deutschland und in Europa mit kritischen Arzneimitteln für uns eine strategische Frage." Der Kanzler betonte, dass Sachsen-Anhalt dabei ein wichtiger Standort sei. Mit knapp 1.400 Mitarbeitern zählt der Standort Barleben nach Angaben von Sandoz zu den modernsten Medizinproduktionszentren Europas. Dort werden pro Jahr mehr als elf Milliarden Tabletten hergestellt. Sachsen-Anhalt soll nach dem Willen von Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zu einem der Top-Pharmastandorte in ganz Europa werden. Schulze verwies auf verschiedene Investitionen, die es aktuell schon im Land gebe. Es gehe hier um die Zukunftsfähigkeit des Bundeslandes, sagte Schulze. © dpa-infocom, dpa:260626-930-291231/1