Datum26.06.2026 17:40
Quellewww.zeit.de
TLDRJohn Bolton, ehemaliger Sicherheitsberater Trumps, bekannte sich vor Gericht schuldig, geheime Regierungsinformationen zurückgehalten zu haben. Im Rahmen einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft zahlte er eine hohe Geldbuße und vermied so eine Haftstrafe. Ihm wurde vorgeworfen, während seiner Amtszeit vertrauliche Informationen weitergegeben und geheime Dokumente unrechtmäßig aufbewahrt zu haben. Das Gericht muss der Vereinbarung noch zustimmen.
InhaltTrumps Sicherheitsberater hat vor Gericht zugegeben, geheime Informationen zurückgehalten zu haben. Er einigte sich mit der Staatsanwaltschaft auf eine hohe Geldbuße. Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat im Verfahren zum Umgang mit geheimen Dokumenten seine Schuld eingestanden. Bolton änderte sein Plädoyer vor dem Bundesgericht, bekannte sich schuldig und bat um Entschuldigung, wie unter anderem die Washington Post aus dem Gerichtssaal berichtete. Bolton bekannte sich in einem der Anklagepunkte schuldig: dem Zurückhalten geheimer Regierungsinformationen. Auf die Frage des Bezirksrichters, ob er schuldig sei, sagte Bolton laut Washington Post: "Das bin ich, Euer Ehren, und es tut mir leid." Das Schuldbekenntnis ist demnach Teil einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft, die unter anderem eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren enthält. Zugleich willigte er in die Zahlung einer hohen Geldbuße ein und entging so einer drohenden mehrjährigen Haft. Das Gericht muss der Vereinbarung noch zustimmen. Dem 77-Jährigen wird vorgeworfen, während seiner Zeit als Trumps Nationaler Sicherheitsberater vertrauliche Informationen weitergegeben und streng geheime Dokumente unrechtmäßig in seinem Haus aufbewahrt zu haben. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.