Hitzewelle: Berliner Feuerwehr rüstet sich für mehr Hitze-Einsätze

Datum26.06.2026 12:59

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Berliner Feuerwehr rüstet sich aufgrund der Hitzewelle auf erhöhte Einsätze vor. Der Sprecher erwartet mehr Einsätze sowohl im Rettungsdienst für Kreislaufprobleme als auch bei Unfällen an Badeseen. Besonders ist, dass dies bereits im Juni geschieht. Die Feuerwehr informiert online über Schutzmaßnahmen, während sich auch die Einsatzkräfte durch verstärkte Flüssigkeitszufuhr auf die Hitze vorbereiten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitzewelle“. Lesen Sie jetzt „Berliner Feuerwehr rüstet sich für mehr Hitze-Einsätze“. Angesichts des heißen Wochenendes erwartet die Berliner Feuerwehr mehr Einsätze als an normalen Tagen. Sowohl beim Rettungsdienst für Menschen mit gesundheitlichen Problemen als auch bei der Rettung nach Unfällen an Badegewässern rechne man mit einer "erhöhten Anzahl wärmebedingter Einsätze", sagte ein Sprecher.  Der Sprecher wies darauf hin, dass es bei hochsommerlicher Wärme in der Regel mehr Fälle von Menschen mit Kreislaufproblemen gebe. Und auch mehr Vorfälle an Gewässern, weil es dort voll werde, gerade an warmen bis heißen Wochenenden. Hinzu komme, dass manche Menschen Alkohol tränken, aber weniger gut vertragen.  "Das sind eigentlich typische saisonbedingte Einsätze, untypisch ist eher, dass es bereits im Juni und nicht erst im Juli oder August passiert", so der Sprecher. Die Feuerwehr informiere auch auf ihrer Internet-Homepage und auf anderen Portalen wie X über Schutzmaßnahmen und gebe Hinweise und Tipps für richtiges und vernünftiges Verhalten bei Hitze, beim Baden und Grillen. "Damit es am Ende vielleicht nicht oder zu weniger Unfällen und anderen Problemen kommt." Mehr schützen vor der Hitze werden sich auch die Feuerwehrleute. "Vor dem Dienst wird darauf hingewiesen, dass jeder auch auf sich selber achtet, weil auch Grenzen schneller erreicht sind", sagte der Sprecher. "Die Kollegen werden daran erinnert, rechtzeitig zu trinken. Besonders, wenn sie in schwerer Schutzkleidung unterwegs sind. Da ist der Bedarf um ein Vielfaches höher, als wenn man den gleichen Einsatz bei 20 Grad weniger leistet." © dpa-infocom, dpa:260626-930-288540/1