Datum26.06.2026 12:59
Quellewww.zeit.de
TLDRKirchen in Hessen wollen ab dem kommenden Schuljahr einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht anbieten. Dieses neue Modell ermöglicht evangelische und katholische Schüler*innen, gemeinsam am Unterricht teilzunehmen, wobei das konfessionelle Profil beibehalten wird. Das Angebot richtet sich an die Klassen 1 bis 10 und wird auf Antrag umgesetzt. Kultusminister Armin Schwarz und die Kirchen sehen darin ein starkes Zeichen der Ökumene und eine Anpassung an die Lebenswirklichkeit junger Menschen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bildung“. Lesen Sie jetzt „Kirchen wollen gemeinsam Religionsunterricht anbieten“. Die Kirchen in Hessen und das Land wollen ab dem kommenden Schuljahr eine neue Form für den Religionsunterricht anbieten. Es solle eine konfessionelle Kooperation im evangelischen und katholischen Unterricht geben, teilten die Bistümer und evangelischen Landeskirchen mit. "Das neue Angebot orientiert sich am schulischen Bedarf und kann für die ersten bis zehnten Jahrgangsstufen auf Antrag umgesetzt werden", heißt es in einer Mitteilung. Die Kirchen werten dies als "starkes Zeichen gelebter Ökumene". "Hessen schafft für den bekenntnisorientierten evangelischen und katholischen Religionsunterricht in den Schulen ein neues, zusätzliches Angebot", teilte Kultusminister Armin Schwarz (CDU) mit. Bei der katholischen Kirche heißt es: "Mit dem konfessionell-kooperativen Religionsunterricht beschreiten wir gemeinsam einen zukunftsweisenden Weg. Wir reagieren auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen, ohne das konfessionelle Profil aufzugeben." © dpa-infocom, dpa:260626-930-288551/1