Datum26.06.2026 08:36
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsen hat zwölf neue zertifizierte Geoparkführer für die Gebiete Sachsens Mitte und Porphyrland ausgebildet. Der Fokus der Schulung lag auf Geologie, regionaler Heimatgeschichte und Kultur. Die Führer sollen Besuchern Naturerlebnisse vermitteln und auf die geologischen Besonderheiten der Regionen aufmerksam machen. Dies dient der Wissensvermittlung über Erdgeschichte, Natur und Kultur. Sachsen verfügt über vier Geoparks.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bildung“. Lesen Sie jetzt „Spur der Steine: Sachsen hat neue Geoparkführer“. Sachsen hat für zwei seiner vier Geoparks jetzt neues Fachpersonal ausgebildet. Die zwölf zertifizierten Parkführer kommen in den Geoparks Sachsens Mitte und Porphyrland zum Einsatz, wie die Landesstiftung Natur und Umwelt mitteilte. Sie seien seit November 2025 darauf vorbereitet worden, Natur und Landschaft ihres Parks ansprechend vorzustellen und Naturerlebnisse zu vermitteln. Kenntnisse rund um die Geologie bildeten dabei einen wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkt. Außerdem sollen sie die regionale Heimatgeschichte und Kultur mit in ihre Führungen einbauen. Geoparks sind Regionen, in denen vor allem geologische Besonderheiten gut erhalten sind und erlebbar gemacht werden. Sie bieten Einblicke in Erdgeschichte, in Natur und Kultur sowie in die geologische Entstehung der jeweiligen Landschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die Wissensvermittlung. In Sachsen gibt es vier Geoparks: Der Geopark Sachsens Mitte erstreckt sich über Teile der Landkreise Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und Mittelsachsen. Der Geopark Porphyrland liegt östlich und südöstlich von Leipzig zwischen Brandis, Wechselburg und Mügeln. Der Geo-Umweltpark im Vogtland und der Geopark Muskauer Faltenbogen im Osten Sachsens ergänzen das Quartett. © dpa-infocom, dpa:260626-930-286544/1