Segeln: Kieler Woche: Kaum Wind für die Flying Dutchman

Datum25.06.2026 19:16

Quellewww.zeit.de

TLDRDie 132. Kieler Woche leidet unter schwachem Wind. Die Weltmeisterschaft der Flying Dutchman, einer ehemaligen olympischen Klasse, wurde durch Windmangel verzögert. Erstmals am späten Donnerstagabend konnte ein Rennen gestartet werden. Deutsche Favoriten wie die Titelverteidiger König/Brack sind am Start. Gleichzeitig gewann Simon Diesch mit Anna Markfort die Kieler Woche im 470er-Mixed und setzt damit eine familiäre Segeltradition fort.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Segeln“. Lesen Sie jetzt „Kieler Woche: Kaum Wind für die Flying Dutchman“.  Die 132. Kieler Woche bleibt in diesem Jahr eine Segelserie für Leichtwindspezialisten und Geduldige. Nach dem Finale der Olympia-Segler sind in Teil zwei die internationalen Klassen gefordert, darunter 75 Duos aus elf Ländern, die ihre Weltmeisterschaft in der von 1960 bis 1992 olympischen Klasse Flying Dutchman austragen. Der WM-Auftakt am Mittwoch war mangels Wind entfallen. Erst am Donnerstagabend konnte das erste Rennen gestartet werden. Die Kieler-Woche-Rennen in neun internationalen Klassen sowie auf den Seebahnen werden bis zum 28. Juni fortgesetzt. In Deutschland hatten 1976 die Brüder Jörg und Eckart Diesch die Klasse Flying Dutchman mit ihrem Olympiasieg im kanadischen Kingston bekannt gemacht. Ihr Neffe und Sohn Simon Diesch setzt die familiäre Segeltradition in einer anderen olympischen Klasse fort, er hat gerade die Kieler Woche mit Anna Markfort im olympischen 470er-Mixed gewonnen. In der internationalen Klasse Flying Dutchman sind in dieser WM-Woche auch wieder deutsche Mitfavoriten am Start: Die Titelverteidiger Kilian König/Johannes Brack (Hannoverscher Yacht-Club/Segelclub Edersee) und Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Yachtclub Berlin-Grünau/HYC) zählen zu den Top-Teams. Kilian König sagte: "Das mit der erfolgreichen Titelverteidigung wäre toll. Aber wir haben mal das Treppchen ins Visier genommen, wünschen uns einfach eine schöne Regatta, faires Segeln und keinen Bruch." © dpa-infocom, dpa:260625-930-284316/1