Datum25.06.2026 14:51
Quellewww.zeit.de
TLDRAufgrund anhaltender Hitze und Trockenheit haben erste Kommunen in Hessen, darunter Darmstadt, Wetteraukreis und Main-Kinzig-Kreis, die Entnahme von Wasser aus öffentlichen Gewässern untersagt. Viele Bäche sind zu Rinnsalen geschrumpft. Dies dient zum Schutz der Gewässer und der darin lebenden Tier- und Pflanzenwelt. Rodgau appelliert zudem an die Einwohner, Trinkwasser sparsam zu verwenden und unnötige Verbräuche einzustellen, da die lokalen Trinkwasserressourcen angespannt sind. Die Trockenheit wird voraussichtlich anhalten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wasser sparen“. Lesen Sie jetzt „"Rinnsale": Kommunen untersagen Wasserentnahme“. Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit haben erste Kommunen in Hessen Wasserentnahmen aus öffentlichen Gewässern untersagt und zum Sparen von Trinkwasser aufgerufen. "Dies ist für den Schutz der Gewässer und der Tier- und Pflanzenwelt in und an den Gewässern von hoher Bedeutung", teilte die Stadt Darmstadt mit. Ab Samstag sei die Entnahme von Wasser aus Bächen, Teichen und Seen untersagt. Auch der Wetteraukreis und der Main-Kinzig-Kreis untersagen eine Entnahme von Wasser. "Der Wasserstand in den Flüssen und Bächen des Wetteraukreises ist in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen", teilte der Kreis mit. Viele Bäche seien zu Rinnsalen geschrumpft. Die derzeitige Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit sollen nach Prognosen dem Kreis zufolge auch in den nächsten Wochen weiter anhalten. "Nahezu alle Fließgewässer im Main-Kinzig-Kreis liegen mit ihren Pegeln auf einem kritischen Niveau", teilte der Kreis mit. Mit der kostbaren Ressource Wasser sei sehr sorgsam umzugehen. Da die Stadt ihr Trinkwasser ausschließlich aus beschränkten lokalen Ressourcen beziehe, sei die Lage der Brunnenanlagen trotz der Regenfälle im Mai sehr angespannt, teilte Rodgau im Kreis Offenbach mit. Die Stadt richte einen eindringlichen Appell an alle Einwohner, ab sofort strikt Trinkwasser zu sparen. Das Bewässern von Rasenflächen, das private Waschen von Autos, das Abspritzen von Dächern, Wänden oder Terrassen habe komplett zu unterbleiben. © dpa-infocom, dpa:260625-930-282362/1