Datum25.06.2026 12:49
Quellewww.zeit.de
TLDRDie anhaltende Trockenheit erhöht die Waldbrandgefahr in Bayern signifikant, mit vielerorts der zweithöchsten von fünf Warnstufen. Zur frühzeitigen Entdeckung von Bränden sind am Wochenende Beobachtungsflüge in Unter-, Mittel- und Oberfranken angesetzt. Besonders gefährdet sind lichte Wälder, Südhänge und Ausflugsgebiete. Ministerin Kaniber mahnt zu höchster Vorsicht, verbietet offenes Feuer und appelliert an Waldbesucher, keine heißen Fahrzeugteile auf Waldboden abzustellen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Folge der Trockenheit“. Lesen Sie jetzt „Hohe Waldbrandgefahr - Beobachtungsflüge am Wochenende“. Die Waldbrandgefahr hat angesichts der langen Trockenheit in Bayern zugenommen. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge gilt vielerorts die zweithöchste Warnstufe, am Wochenende könnte teilweise sogar die höchste der fünf Warnstufen erreicht werden. So ordneten die Regierungen von Unter-, Mittel- und Oberfranken für Samstag und Sonntag Beobachtungsflüge an, um Waldbrände frühzeitig zu entdecken. Besonders hoch ist die Waldbrandgefahr nach Angaben des Forstministeriums derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen und in stark besuchten Ausflugsgebieten. Die Beobachtungsflüge in Mittelfranken sollen deshalb vor allem nachmittags stattfinden. Dann seien nach Einschätzung der Bezirksregierung die meisten Ausflügler und Sportler im Wald unterwegs. Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber appellierte erneut an alle Waldbesucher, besonders vorsichtig zu sein, kein Feuer zu machen, nicht zu rauchen oder zu grillen. "Schon ein Funke kann einen Waldbrand auslösen", so die CSU-Politikerin. Auch heiße Fahrzeugkatalysatoren könnten Brände auslösen. Autos und Motorräder sollten deshalb nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. © dpa-infocom, dpa:260625-930-281313/1