Nachrichtenpodcast: E5 Treffen in Berlin: Kann Deutschland Europa zusammenbringen?

Datum25.06.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRBundeskanzler Friedrich Merz lud zur E5 in Berlin ein, um die EU zu einen und die Ukraine zu unterstützen, auch im Hinblick auf den NATO-Gipfel. Thema war auch die europäische Sicherheit mit Teilnahme von NATO-Generalsekretär Rutte. Weiterhin wird die "gefühlte Temperatur" thematisiert, die für Menschen aufgrund von Hitze und Luftfeuchtigkeit oft höher ist als die tatsächliche. Der Artikel beleuchtet Deutschlands Rolle in Europa und die Auswirkungen extremer Hitze.

InhaltBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die E5 nach Berlin eingeladen. Wer führt hier Europa? Und: "gefühlte Temperatur" und Hitzestress Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen zum Treffen der sogenannten E5 nach Berlin eingeladen, um die Politikgipfel der vergangenen Woche nachzubereiten. Und um den Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli vorzubereiten. Besprochen wurde auf dem E5-Treffen auch die weitere Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Partner sowie die europäische Sicherheit. An dem E5-Treffen nahm auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte teil, der im Anschluss US-Präsident Donald Trump in Washington, D.C. traf. Vom 15. bis 17. Juni hatte das G7-Treffen in Évian-les-Bains und am 18. und 19. Juni 2026 der EU-Gipfel in Brüssel stattgefunden. Kann Deutschland unter der Führung von Friedrich Merz Europa zusammenbringen? Das beantwortet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold. Bis zu 40 Grad Celsius und mehr werden fürs Wochenende im Westen und Südwesten Deutschlands prognostiziert. Der Deutsche Wetterdienst erwartet "extreme Wärmebelastung, teilweise mit neuen Temperaturrekorden". Wie Menschen Hitze empfinden, hängt aber auch von subjektiven Faktoren ab. Die "gefühlte Temperatur" lässt sich berechnen und "ist ein Mittel, um die kombinierte Auswirkung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung auf den menschlichen Körper zu verstehen und zu beziffern", sagt die Meteorologin Rebecca Emerton. Sie hat ausgerechnet, wie sich die gefühlte Temperatur im Laufe von mehr als einem halben Jahrhundert verändert hat – und das sogar weltweit. Wärme wird heute häufiger als Hitzestress empfunden. Dazu recherchiert hat der ZEIT-Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt. Und sonst so? Fußballtest Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.