Datum25.06.2026 01:17
Quellewww.spiegel.de
TLDRVolkswagen verkauft 51 Prozent seiner Motorentochter Everllence für 7,4 Milliarden Euro an den US-Finanzinvestor Bain Capital. Die Übernahme durch Bain Capital gilt als Überraschung, da ein Konsortium um EQT, QIA und Porsche SE als Favorit galt. Everllence, ein Hersteller von Schiffsantrieben und Generatoren, verzeichnet dank des Wachstums bei KI-Rechenzentren gute Gewinne und ein starkes Zukunftspotenzial. Ein finaler Vertrag steht noch aus.
InhaltDer US-Finanzinvestor Bain Capital übernimmt die lukrative VW-Tochter Everllence. Das Unternehmen stellt Schiffsantriebe und Generatoren her. Der Verkauf an den amerikanischen Investor gilt als Überraschung. Die Volkswagen-Motorentochter Everllence geht an den US-Finanzinvestor Bain Capital. Der Bieter hat sich damit gegen die Rivalen CVC und das Konsortium um die Investmentgesellschaft EQT, dem katarischen Fonds QIA und die VW-Eigentümerholding Porsche SE durchgesetzt. Die Unterschrift unter einem finalen Vertrag stehe jedoch noch aus. Der Verkauf an Bain Capital gilt als Überraschung. Beobachter hatten eher damit gerechnet, dass das Konsortium von EQT, Porsche SE und dem katarischen Fonds QIA zum Zuge kommt. Volkswagen verkauft nach eigenen Angaben einen Anteil von 51 Prozent an Everllence für 7,4 Milliarden Euro. Everllence verdient sein Geld mit der Produktion und Wartung von Zweitaktern für Schiffe und Viertaktern für Generatoren. Das Geschäft der Augsburger Firma ist fast alles, was der Volkswagen-Konzern gerade nicht ist: stabil, ordentlich profitabel und dank des boomenden Geschäfts mit Generatoren für KI-Rechenzentren wohl auf Jahre hinaus wachstumsträchtig. Mehr Hintergründe zum Poker um Everllence lesen Sie hier .