Datum24.06.2026 18:27
Quellewww.zeit.de
TLDRThüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert eine stärkere Einbindung der Bundesländer in geplante Reformen. Er kritisiert, dass der Bund oft Standards vorgibt, die Kommunen umsetzen müssen, während die Länder die Finanzierung tragen. Dies sei keine zukunftsfähige Konstellation mehr. Voigt betont vor der Ministerpräsidentenkonferenz die Notwendigkeit, die Länder bei der Entscheidungsfindung einzubeziehen und einen Alleingang des Bundes zu verhindern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Reformen“. Lesen Sie jetzt „Voigt: Länder gehören bei Reformen an den Tisch“. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat eine stärkere Beteiligung der Bundesländer bei den geplanten Reformen in Deutschland verlangt. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnte er nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" vor einem Alleingang des Bundes. "Die Länder gehören mit an den Tisch", sagte er. Die Bundesländer seien viel zu oft in einer Sandwich-Position. Der Bund definiere die Standards, die Kommunen müssten umsetzen und die Länder den Großteil finanzieren. "Das ist nicht mehr zukunftsfähig", so Voigt. © dpa-infocom, dpa:260624-930-277461/1