Datum24.06.2026 17:41
Quellewww.zeit.de
TLDRBeschäftigte des Hamburger Lebensmittelhandels (Kaufland, Netto, Rewe, Penny, Famila) sind am Donnerstag und Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. Verdi erwartet Verzögerungen an Kassen und leere Regale. Hintergrund sind stockende Tarifverhandlungen. Verdi fordert 7% mehr Lohn bei einjähriger Vertragslaufzeit, der Handelsverband Nord bietet 3,5% in zwei Stufen bei zweijähriger Laufzeit. Neue Verhandlungen sind für den 9. Juli angesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarife“. Lesen Sie jetzt „Beschäftigte im Lebensmittelhandel zum Warnstreik aufgerufen“. Beschäftigte von Hamburger Supermärkten und Discountern sind am Donnerstag und Freitag zum Warnstreik aufgerufen. "Wir rechnen mit Verzögerungen an den Kassen, Störungen bei der Warenverräumung - also auch leeren Regalen - und dünn oder gar nicht besetzten Frischetheken", sagte eine Sprecherin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) der Deutschen Presse-Agentur. Verdi hat an beiden Tagen Mitarbeiter von Kaufland, Netto, Rewe und Penny zum Warnstreik aufgerufen. Am Donnerstag sollen zudem Famila-Märkte bestreikt werden. Hintergrund sind Tarifverhandlungen im Einzelhandel. Verdi fordert sieben Prozent mehr Geld als zuvor für die Arbeitnehmer und einen einjährigen Vertrag. Der Handelsverband Nord bietet in zwei Stufen insgesamt 3,5 Prozent mehr Entgelt und will einen zweijährigen Vertrag. Die Verhandlungen sollen Verdi zufolge am 9. Juli fortgesetzt werden. Nach Gewerkschaftsangaben gibt es 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Hamburger Einzelhandel. © dpa-infocom, dpa:260624-930-277215/1