Datum24.06.2026 16:56
Quellewww.zeit.de
TLDRGeneralmusikdirektor Alexander Merzyn verlässt das Staatstheater Cottbus zum 31. Juli 2028. Seit 2017 war er dort tätig, ab 2019 als Generalmusikdirektor. Er baute das Konzertangebot aus und steigerte das Publikum. Nachfolger Schneider würdigt seine Arbeit. Merzyn will bis zum Ende seiner Amtszeit noch Projekte wie "Romeo und Julia" umsetzen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Im Jahr 2028“. Lesen Sie jetzt „Generalmusikdirektor Merzyn verlässt Staatstheater Cottbus“. Nach mehreren Jahren an der Spitze der Musiksparte verlässt Generalmusikdirektor Alexander Merzyn das Staatstheater Cottbus. Er gehe zum Ende der Spielzeit 2027/28, also zum 31. Juli 2028, teilten er und die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) mit. Merzyn kam 2017 als Erster Kapellmeister nach Cottbus, ein Jahr später übernahm er kommissarisch die musikalische Leitung. 2019 wurde er offiziell zum Generalmusikdirektor berufen. Nach Theaterangaben baute Merzyn das Konzertangebot deutlich aus - mit zusätzlichen Reihen, Formaten für Kinder und Familien sowie Crossover-Projekten. Auch das Konzertpublikum sei seit 2018 deutlich gewachsen. "Der Mut, auch neue Wege zu gehen und Perspektiven zu verändern, wurde belohnt", hieß es. Nach der langen gemeinsamen Zeit seien neue künstlerische Impulse sinnvoll, erklärte der in Kiel geborene Merzyn. "Daher blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge darauf, dass es 2028 an der Zeit sein wird, getrennte Wege zu gehen." Der designierte Intendant Berthold Schneider würdigte Merzyns Arbeit und die Entwicklung der Musiksparte. Bis zum Ende seiner Amtszeit will Merzyn weitere Projekte in Cottbus umsetzen, darunter das großformatige Mehrspartenprojekt "Romeo und Julia", die Uraufführung "Fatıma, die Starke" von Marc Sinan, Richard Wagners "Lohengrin" sowie vier der acht Philharmonischen Konzerte. © dpa-infocom, dpa:260624-930-276765/1