Datum24.06.2026 16:11
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Wohnhausbrand mit Explosion in Essen ermittelt die Polizei gegen einen 63-jährigen Bewohner. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung. Der Mann wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht, während eine Mordkommission die Ermittlungen führt. Bei dem Brand detonierte ein Druckbehälter, drei Feuerwehrleute erlitten Knalltraumata. Das betroffene Haus sowie Nachbargebäude sind unbewohnbar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mordkommission“. Lesen Sie jetzt „Wohnhausbrand und Explosion: Ermittlungen gegen Hausbewohner“. Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus mit einer Explosion in Essen ermittelt die Polizei gegen einen Hausbewohner. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er das Feuer vorsätzlich gelegt habe, wie die Polizei mitteilte. Der 63-Jährige wurde auf richterliche Anordnung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Eine Mordkommission habe in dem Fall die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Feuerwehr war es bei dem Feuer zu einer heftigen Explosion gekommen. Nach ersten Erkenntnissen war im Brandbereich ein Druckbehälter detoniert. Drei Feuerwehrleute erlitten Knalltraumata und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nachbarn und der 63-Jährige blieben unverletzt - sie befanden sich nach Polizeiangaben zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehrleute stieg über dem aus drei verbundenen Gebäudeteilen bestehenden Wohnhaus Rauch auf. Im mittleren Gebäudeteil habe Unrat gebrannt, berichtete die Feuerwehr. Das Feuer habe sich rasch entwickelt und auf den Dachstuhl übergegriffen. Knapp vier Stunden lang dauerte es, bis das Feuer gelöscht war. Das Mehrfamilienhaus und die beiden angrenzenden Häuser sind laut Polizei derzeit unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Schadens dauern an. © dpa-infocom, dpa:260624-930-276426/1